{"id":10339,"date":"2017-07-05T15:00:21","date_gmt":"2017-07-05T13:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/examensrelevant.de\/?p=10339"},"modified":"2018-12-14T02:24:42","modified_gmt":"2018-12-14T01:24:42","slug":"protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-2-staatsexamen-niedersachsen-im-mai-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-2-staatsexamen-niedersachsen-im-mai-2017\/","title":{"rendered":"Protokoll der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zum 2. Staatsexamen &#8211; Niedersachsen im Mai 2017"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten\u00a0Staatsexamen der\u00a0<strong>M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Niedersachsen\u00a0im Mai 2017<\/strong>. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<a href=\"http:\/\/juridicus.de\" target=\"_blank\" class=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"img-with-animation \" data-delay=\"0\" height=\"100%\" width=\"100%\" data-animation=\"fade-in\" src=\"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/juridicus-examensrelevant.jpg\" alt=\"\" \/><\/a>[vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsthemen: Strafrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Vorpunkte der Kandidaten<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<table width=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"189\">Kandidat<\/td>\n<td width=\"76\">1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Vorpunkte<\/td>\n<td width=\"76\">35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Aktenvortrag<\/td>\n<td width=\"76\">12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch<\/td>\n<td width=\"76\">13<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Endnote<\/td>\n<td width=\"76\">6,72<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Endnote (1. Examen)<\/td>\n<td width=\"76\">9,1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zur Sache:<\/h2>\n<p><strong>Pr\u00fcfungsstoff:\u00a0<\/strong>aktuelle F\u00e4lle<\/p>\n<p><strong>Pr\u00fcfungsthemen:<\/strong>\u00a04 kurze F\u00e4lle: Mord, Diebstahl, Diebstahl mit Waffen,<\/p>\n<p>Unselbstst\u00e4ndiges BVV<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Paragraphen:<\/strong> <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/211.html\">\u00a7211 StGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/255.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/244.html\">\u00a7244 StGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/255.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/242.html\">\u00a7242 StGB<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"line-height: 1.5;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:\u00a0<\/span><\/strong>Frage-Antwort Diskussion,\u00a0verfolgt Zwischenthemen, Fragestellung klar<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Revision: Bearbeitungszeitpunkt war zur\u00fcckdatiert auf Februar 2017 \u2013 daher vermute ich, dass der Vortrag schon mal im Examen lief. Sachr\u00fcgen waren explizit ausgeschlossen.<br \/>\nBegehren: Mandant (Hr. Goldeisen) bittet RA W. um \u00dcberpr\u00fcfung der Erfolgsaussichten der Revision. Mdt. wurde vom AG Hannover \u2013 Sch\u00f6ffengericht \u2013 zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und Diebstahl mit Waffen verurteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Anm.: Nicht alle Revisionsgr\u00fcnde waren tats\u00e4chlich offensichtlich. Aber im Vermerk des RA stand bereits, dass sich der Verteidiger daf\u00fcr entschuldigt, dass er der Nachtragsanklage zugestimmt hat.) Sachverhalt: Der Sachverhalt \u2013 so wie ihn das AG Hannover festgestellt hat \u2013 lautete so:<br \/>\nMdt. = Industriekaufmann. Er ist nicht vorbestraft. Anfang Juni 2016 ist Mdt. im Elektromarkt in einer TV-Abteilung. Dem Ladendetektiv f\u00e4llt auf, dass der Mdt. da lange rumsteht. Er geht auf den Mdt. zu und spricht ihn an. Mdt. holt einen schweren Gegenstand aus seiner Tasche und schl\u00e4gt den Zeugen nieder. Zeuge wird bewusstlos. Mdt. nimmt nichts mit.<br \/>\nAm 06.8.2016 geht der Mdt. wieder in den Elektromarkt. Er hat diesmal einen Revolver Marke Smith &amp; Wesson dabei. Er hat den Revolver griffbereit im Hosenbund. Der gleiche Ladendetektiv (von oben) sieht Mandanten, konnte ihn aber nicht zuordnen. (Mehr war vom SV nicht drin \u2013 also auch nicht, was weiter passiert ist).<br \/>\nAufgrund dessen ermittelt StA Hannover und erhebt im November 2016 Anklage vor dem AG Hannover. Anklagevorwurf: Diebstahl mit Waffen. Am 6.12.2016 erl\u00e4sst das Gericht einen unver\u00e4nderten Er\u00f6ffnungsbeschluss.<br \/>\nAm 2.2.2017 fand die Hauptverhandlung statt vor dem AG \u2013 Sch\u00f6ffengericht.<br \/>\nMdt. erscheint mit Verteidiger.<br \/>\nIn der HV sagt die Zeugin Angler aus &amp; machte belastende Angeben. Die Zeugin wurde nicht \u00fcber ihr ZVR belehrt. Sie gibt an, seit dem 1.2.2017 (also einen Tag vor der HV) mit den Angeklagten verlobt zu sein. Gleichzeitig ist sie noch mit Harry Angler verheiratet, aber Ende der Woche ist der Termin wegen der Scheidung.<br \/>\nDer Ladendetektiv macht auch belastende Angaben. Er sagt, er habe vor der HV den Mdt. an der auff\u00e4lligen roten Jacke erkannt. Er war derjenige, der im Juni ihn niedergeschlagen habe.<br \/>\nAufgrund der Aussage des Detektivs l\u00e4sst StA HV unterbrechen. Nach der Unterbrechung erhebt die StA m\u00fcndlich eine Nachtragsanklage, die den Formalit\u00e4ten des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StPO\/200.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 200 StPO: Inhalt der Anklageschrift\">\u00a7 200 StPO<\/a> entspricht. Anklagevorwurf: K\u00f6rperverletzung mit gef\u00e4hrlichem Werkzeug. Der Verteidiger stimmt der Nachtragsanklage zu. Der Mdt. widerspricht.<br \/>\nWeiter wird in der HV ein Revolver in Augenschein genommen. Dieser wurde aufgrund einer Durchsuchung beim Mdt. gefunden. Der Verteidiger widerspricht der Verwertung. Gericht verliest daher im Freibeweis den Durchsuchungsbeschluss des AG Hannover. Im Beschluss steht, dass Durchsuchung angeordnet ist wegen Verdachts auf Diebstahl mit Waffen \u2013 der Verdacht ergibt sich aufgrund der polizeilichen Ermittlungen.<br \/>\nAm 2.2.2017 ergeht das o. g. Urteil.<br \/>\nAm 4.2.2017 legt der Verteidiger Revision ein.<br \/>\nProtokoll und Urteil wird ihm am 17.2. zugestellt.<br \/>\nBearbeitungszeitpunkt: 21.2.2017<br \/>\nVorschlag: Revi fristwahrend begr\u00fcnden.<br \/>\nRechtliche W\u00fcrdigung<br \/>\nRevi erfolgreich, wenn zul\u00e4ssig und begr\u00fcndet I) Zul\u00e4ssigkeit:<br \/>\nStatthaft: Sprungrevi zum OLG, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StPO\/333.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 333 StPO: Zul&auml;ssigkeit\">333<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StPO\/335.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 335 StPO: Sprungrevision\">335 StPO<\/a><br \/>\nFrist 341 I 1: 1 Woche (+)<br \/>\nForm, 341 I 1: schriftlich (+)<br \/>\nBeschwer (+), Verurteilung FS<br \/>\nEinlegungsbefugnis (+), 297, kann auch der Verteidiger f\u00fcr den Mdt. machen<br \/>\nII) Begr\u00fcndetheit:<br \/>\nRevi begr\u00fcndet, wenn Verletzung des Rechts, also eine Norm nicht oder nicht richtig angewandt worden ist, 337<br \/>\n1) V. A. w. zu beachtende Verfahrenshindernisse:<br \/>\n(P)Nachtragsanklage, 266 StPO. M\u00f6glich, wenn weitere Taten. Taten i.S.d. 264, also Prozessualer Tatbegriff. Hier andere Tat, weil anderes Datum, deutliche Z\u00e4sur. Also Nachtragsanklage grunds\u00e4tzlich richtig. Aber: Verteidiger hat zugestimmt, Mdt. aber widersprochen. Zustimmung des Verteidigers ist aber nur wirksam, wenn Mdt. nicht widerspricht (steht im M\/G, 266). Hier hat Mdt. widersprochen. Folge unwirksame Nachtragsanklage. Folge: Unwirksame Nachtragsanklage wirkt wie fehlerhafter Er\u00f6ffnungsbeschluss. Also Verfahrenshindernis (+)<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li>Er\u00f6ffnungsbeschluss erging nur durch Vorsitzenden. Nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StPO\/203.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 203 StPO: Er&ouml;ffnungsbeschluss\">\u00a7 203 StPO<\/a> muss aber das Gericht \u2013wozu auch die Sch\u00f6ffen geh\u00f6ren \u2013 die Nachtragsantrage anordnen. Folge: Revigrund (+)<\/li>\n<li>Verfahrensfehler: Fehler, die auf dem Weg zur Urteilsfindung entstehen k\u00f6nnen. a) absolute (-)<\/li>\n<li>b) relative?<\/li>\n<li>aa) Aussage Zeugin Angler, ZVR<\/li>\n<\/ol>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Zeugin wurde nicht \u00fcber ihr ZVR belehrt.<\/li>\n<li>Fehlerhaft, wenn ihr \u00fcberhaupt ein ZVR zusteht.<\/li>\n<li>Verlobte hat gem. 52 I Nr. 1, 1. Alt ein ZVR<\/li>\n<li>(P) wirksame Verlobung?<\/li>\n<li>Zeugin ist noch verheiratet. Daher verst\u00f6\u00dft Verlobung gegen die guten Sitten. Im Nachgespr\u00e4ch wurde darauf eingegangen, ob diese Auffassung \u00fcberhaupt noch zeitgem\u00e4\u00df ist. Das ist aber eine Mindermeinung.<\/li>\n<li>Letztlich keine Belehrungspflicht -&gt; kein Verfahrensfehler<\/li>\n<li>bb) Durchsuchungsbeschluss:<\/li>\n<li>Durchsuchungsbeschluss gleicht dem Wortlaut des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StPO\/102.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 102 StPO: Durchsuchung bei Beschuldigten\">\u00a7 102 StPO<\/a>. Folge: l\u00e4sst keine inhaltliche<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einzelfallpr\u00fcfung erkennen. Also fehlerhafter Beschluss = BEV (+)<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Aber: Folgt aus dem BEV auch ein BVV? Abw\u00e4gung! Pro BVV: Grundrechtseingriff, fair Trial. Contra: Hypothetischer Ersatzanordnung, Schwere der Tat, Interesse an Aufkl\u00e4rung<br \/>\nSachr\u00fcgen: waren laut Bearbeiter Vermerk ausgeschlossen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweckm\u00e4\u00dfigkeit:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Revi fristgem\u00e4\u00df begr\u00fcnden<\/li>\n<li>Revi-Begr\u00fcndungsfrist nach 345 StPO kann noch eingehalten werden.<\/li>\n<li>Antrag: &#8230; das Urteil des AG- Sch\u00f6ffG \u2013 Hannover vom 2.2.2017 mit den zugrundeliegenden Feststellungen aufzuheben und zur erneuten Verhandlung an eine andere Abteilung zur erneuten Verhandlung zur\u00fcckzuverweisen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inhaltlich: 4 kurze F\u00e4lle:<br \/>\n1. Fall (Beschl. v. 11.10.2016 \u2013 1 StR 462\/14)<br \/>\nA und B brechen in einen Wohnwagen ein. Wir gingen gleich auf <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/244.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 244 StGB: Diebstahl mit Waffen; Bandendiebstahl; Wohnungseinbruchdiebstahl\">\u00a7 244 StGB<\/a> ein. Hauptproblem: Ist ein Wohnwagen eine Wohnung? Laut BGH (+), Argument: Eingriff in pers\u00f6nliche Sph\u00e4re, da schwere Schocksch\u00e4den, Unordnung, Personen schlafen dort, daher gleiche Wirkungen, wie bei einem Eingriff in eine Wohnung. BGH leitet noch historisch her: Wohnungseinbruchsdiebstahl wurde aus 243 StGB rausgenommen um Schwere der Tat zu betonen. Dann auch noch Systematisch: in 306a I Nr. 1 ist die Wohnung auch erw\u00e4hnt.<br \/>\n2. Fall<br \/>\nO ist auf dem Weihnachtsmarkt. Ist betrunken und will nach Hause. O will noch in eine Bank und Geld abholen. Dort stellt er fest, dass sein Handy und Portemonnaie verschwunden ist. Die\u00a0Video\u00fcberwachung der Bank zeigt, dass der A den O ausgeraubt hat. Es ging nur um die Frage der Verwertbarkeit der Videoaufzeichnungen. Abw\u00e4gung: Interesse der Strafverfolgung &lt;-&gt; Schwere der Tat. Unterschied der Bewertungen der Videoaufzeichnungen zwischen \u00d6ffR und StR.<br \/>\n3. Fall<br \/>\n(BGH- Entscheidung finde ich nicht, aber ist aus Ende 2016 bzw. Anfang 2017 und in der R\u00dc abgedruckt)<br \/>\nA und B wollen in eine Wohnung einbrechen. A deponiert ein Brecheisen im Kellerbereich. B wei\u00df davon. Am n\u00e4chsten Tag brechen beide ein. Das Brecheisen benutzen sie nicht. (P) 250 Abs. 1 = bei sich f\u00fchren? Zeitraum: Bis zur Vollendung. (P) Griffbereit? BGH hat das bejaht.<br \/>\n4. Fall<br \/>\nA und B wollen die schwangere O t\u00f6ten. Daf\u00fcr locken sie O in den Wald. A ist der Vater und will keinen Unterhalt zahlen. B will einfach wissen, wie es mal ist.<br \/>\nWas tun Sie, wenn sie die Akten auf dem Tisch haben? Ich habe gleich vorgeschlagen, zu pr\u00fcfen, ob Angeklagte zu erheben ist. Der Pr\u00fcfer wollte zun\u00e4chst die anderen Punkte abklopfen. Also: Zust\u00e4ndigkeit? 112? HP-Termin, 121? Dann Mordmerkmale. Mehr oder weniger alle MM wurden an gepr\u00fcft. Verh\u00e4ltnis zu 218 (sind wohl beide erf\u00fcllt in Tateinheit).<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider-border\"><\/div><div  class=\"divider\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h3>Du suchst die optimale Vorbereitung auf deine M\u00fcndliche Pr\u00fcfung?<\/h3>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]\n<p>Du suchst Gesetzestexte und Kommentare f\u00fcr deine M\u00fcndliche Pr\u00fcfung und den Aktenvortrag? Schau mal bei\u00a0<a href=\"http:\/\/jurcase.com\/mietangebote\">JurCase.com<\/a>\u00a0vorbei, denn da gibt es die gesuchte Fachliteratur zur kosteng\u00fcnstigen Miete oder auch zum Kauf.<\/p>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<a class=\"nectar-button medium accent-color regular-button\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/jurcase.com\/mietangebote\" data-color-override=\"false\" data-hover-color-override=\"false\" data-hover-text-color-override=\"#fff\"><span>Zu allen Gesetzestexten und Kommentaren<\/span> <\/a>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]\n<p><a href=\"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/jurcase2-ideal-fuer-referendare-e1433958892716.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4056\" src=\"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/jurcase2-ideal-fuer-referendare-290x300.jpg\" alt=\"jurcase2-ideal-fuer-referendare\" width=\"290\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten\u00a0Staatsexamen der\u00a0M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Niedersachsen\u00a0im Mai 2017. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0Juridicus.de. Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings. [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1755,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2025,2010,55,1715],"tags":[],"class_list":["post-10339","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-staatsexamen","category-protokolle","category-magazin","category-strafrecht-rechtsgebiet"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1755"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10339"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10339\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10340,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10339\/revisions\/10340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}