{"id":10707,"date":"2017-12-08T12:00:03","date_gmt":"2017-12-08T11:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/examensrelevant.de\/?p=10707"},"modified":"2018-12-12T19:55:24","modified_gmt":"2018-12-12T18:55:24","slug":"repetitorium-zum-handelsrecht-fall-3-der-spezielle-schimmelkaese-aufgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/repetitorium-zum-handelsrecht-fall-3-der-spezielle-schimmelkaese-aufgabe\/","title":{"rendered":"Repetitorium zum Handelsrecht &#8211; Fall 3: Der spezielle Schimmelk\u00e4se &#8211; Aufgabe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Dieser Fall\u00a0besch\u00e4ftigt sich mit den <strong>Hilfspersonen des Kaufmanns<\/strong>, dem <strong>handelsrechtlichen Fehlerbegriff <\/strong>im Abgrenzung zum BGB. Zudem geht es um den <strong>Begriff des Kaufmanns und des Handelsgesch\u00e4fts<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Die L\u00f6sung zu diesem Fall wird am<strong>\u00a011.12.2017<\/strong>\u00a0zur Verf\u00fcgung gestellt!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Den gr\u00f6\u00dften Lerneffekt erzielt Ihr, wenn Ihr erstmal versucht, den Fall durchzul\u00f6sen, um dann mit der L\u00f6sung den Lernerfolg zu \u00fcberpr\u00fcfen und L\u00fccken zu schlie\u00dfen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Bauer B hat sich einen Bauernhof in Bochum &#8211; Stiepel gekauft und danach die K\u00e4seproduktion im Betrieb, insbesondere die Produktion von Bazi &#8211; Blue, einem Spezialk\u00e4se, ausgebaut. Da der Verkauf von Milchprodukten, aufgrund der Zunahme der Vegetarier unter der Bev\u00f6lkerung und des BSE &#8211; Skandals, sehr erfolgreich verl\u00e4uft, hatte B, um seinen Umsatz weiter zu steigern, weitere 200 Milchk\u00fche f\u00fcr die K\u00e4seproduktion angeschafft. Ferner, um sich ein wenig zu entlasten, stellte er f\u00fcnf Mitarbeiter ein. So wurde aus dem kleinen Bauernhof ein gut florierender Betrieb mit betr\u00e4chtlichem Umsatz.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">Den K\u00e4se ver\u00e4u\u00dfert B unter anderem an das Lebensmittelgesch\u00e4ft Schimmellos in Bochum, eine offene Handelsgesellschaft, welches eine exklusive K\u00e4seabteilung betreibt.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">Anfang September 2002 hatte der Prokurist P der S-OHG 30 Bazi &#8211; Blue zum St\u00fcckpreis von 100,- \u20ac telefonisch bei B bestellt. Im Verlauf des Gespr\u00e4ches erkl\u00e4rte sich B bereit, den K\u00e4se direkt nach Bochum zu liefern. Am darauffolgenden Tag schickte P dem B, wie sonst auch, ein Schreiben, mit der \u00dcberschrift &#8211; Auftragsbest\u00e4tigung -, in dem er den Abschluss des Kaufvertrages zwischen der S-OHG und B, unter Hinweis auf die Allgemeinen Einkaufsbedingungen der S-OHG, die unter anderem auch die Klausel, dass es zur Wahrung der kaufm\u00e4nnischen R\u00fcgepflicht gen\u00fcge, wenn die M\u00e4ngelanzeige innerhalb von sechs Monaten nach Entdeckung des Mangels abgesandt wird, best\u00e4tigt.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">B lieferte den K\u00e4se am 01.10.2002 an die S-OHG. Eine Untersuchung des Bazi &#8211; Blue am gleichen Tag ergab, dass der K\u00e4se schimmelig war und nicht verkauft werden konnte. Gleich nach bekannt werden des Untersuchungsergebnisses teilte der f\u00fcr die Warenannahme zust\u00e4ndige Mitarbeiter M dem P mit, dass der K\u00e4se aufgrund des Schimmelbefalles nicht verkauft werden kann.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">Wenige Tage sp\u00e4ter f\u00e4hrt Bauer B mit Traktor und Anh\u00e4nger in die Stadt zum Gesch\u00e4ft Schimmellos, wo er, wie bei seinen anderen Kunden auch, immer alle Lebensmittel erh\u00e4lt, die nach \u00dcberschreitung der Mindesthaltbarkeitsdauer nicht mehr verkauft werden. Dieses besondere Kraftfutter ist als Nahrung f\u00fcr seine lieben \u201eK\u00e4sek\u00fche\u201c gerade gut genug; sie werden entweder damit oder mit speziell eingekauftem Vitaminfutter ern\u00e4hrt.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">Als B wieder zu seinem Hof zur\u00fcckfahren will, h\u00e4lt ihn der 59-j\u00e4hrige Ex &#8211; Str\u00e4fling Hubertus, der aushilfsweise f\u00fcr das Einpacken der Waren in T\u00fcten &#8211; als extra Serviceleistung f\u00fcr die Kunden &#8211; in dem exklusiven Lebensmittelgesch\u00e4ft Schimmellos eingestellt ist, auf und erkl\u00e4rt B, dass der gelieferte K\u00e4se mangelhaft sei und Schimmellos auf einer neuen Lieferung bestehe, worauf Bauer B nur antwortete, dass er sich von derartigen R\u00fcgen eines dahergelaufenen ehemaligen Str\u00e4flings nicht beeindrucken lasse.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">Ende Oktober 2002 wird Bauer B durch einen Brief von P benachrichtigt, dass der K\u00e4se schimmelig und daher unverk\u00e4uflich ist. Au\u00dferdem verlangt P die Lieferung von mangelfreiem K\u00e4se. B seinerseits will nicht liefern, verlangt seinerseits aber Bezahlung des am 01.10.2002 gelieferten K\u00e4ses i.H.v. 3.000,- \u20ac.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Hat B gegen die S-OHG einen Anspruch auf Zahlung der 3.000,- \u20ac?<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Fall\u00a0besch\u00e4ftigt sich mit den Hilfspersonen des Kaufmanns, dem handelsrechtlichen Fehlerbegriff im Abgrenzung zum BGB. Zudem geht es um den Begriff des Kaufmanns und des Handelsgesch\u00e4fts. Die L\u00f6sung zu diesem Fall wird am\u00a011.12.2017\u00a0zur Verf\u00fcgung gestellt! 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