{"id":11274,"date":"2017-11-10T09:00:10","date_gmt":"2017-11-10T08:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/examensrelevant.de\/?p=11274"},"modified":"2018-12-14T02:24:23","modified_gmt":"2018-12-14T01:24:23","slug":"gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-1-staatsexamen-nrw-vom-mai-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-1-staatsexamen-nrw-vom-mai-2017\/","title":{"rendered":"Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur zum 1. Staatsexamen &#8211; NRW vom Mai 2017"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer <strong>echten Klausur vom Mai 2017 im ersten Staatsexamen in NRW.<\/strong> Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div><div class=\"img-with-aniamtion-wrap \"><img decoding=\"async\" class=\"img-with-animation \" data-delay=\"0\" height=\"100%\" width=\"100%\" data-animation=\"fade-in\" src=\"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/juridicus-examensrelevant.jpg\" alt=\"\" \/><\/div><div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsfach: \u00a0Strafrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ged\u00e4chnisprotokoll:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Br\u00fcder A und B besuchen ihre wohlhabende Mutter M. Es kommt zum Streit, weil M A nicht l\u00e4nger finanziell unterst\u00fctzen m\u00f6chte. B beteiligt sich nicht an dem Streit zwischen M und A. Als A aufwacht, fasst er den Entschluss, aus dem Haus der M Bargeld und wertvollen Schmuck zu entwenden. Um einen Widerstand der M von vornherein zu verhindern, geht er in die K\u00fcche und holt sich eine Bratpfanne, um M mit einem gezielten Schlag auf den Kopf bewusstlos zu schlagen. T\u00f6dliche Folgen schlie\u00dft er von Anfang an aus. Er schleicht sich in das Zimmer der schlafenden M und f\u00fchrt den Schlag aus. M wird jedoch nicht bewusstlos, sondern ist nur stark benommen und erleidet eine Gehirnersch\u00fctterung. Statt einen weiteren Schlag auszuf\u00fchren und so die Bewusstlosigkeit der M herbeizuf\u00fchren, erz\u00e4hlt er M, dass sie von Einbrechern verletzt wurde, die er jedoch vertreiben konnte. Sodann ruft A einen Krankenwagen. Er m\u00f6chte nun die Abwesenheit der M zur Vollendung seines Plans nutzen.<br \/>\nDer bisher schlafende B hat von der Situation nichts mitbekommen. A geht zu diesem ins Zimmer und weckt ihn. Nachdem A dem B von den Geschehnissen erz\u00e4hlt hat und B diese zur Kenntnis nimmt, kommen sie \u00fcberein, dass sie das Haus der M nach Bargeld und Schmuck durchsuchen, w\u00e4hrend diese im Krankenhaus ist und anschlie\u00dfend die Beute teilen. Die beiden fahren mit M zum Krankenhaus, kehren jedoch, w\u00e4hrend der Voruntersuchung zur station\u00e4ren Aufnahme der M zum Haus der M zur\u00fcck. Nun \u2013 ca 45 Minuten nach dem Schlag mit der Bratpfanne \u2013 beginnen sie, das Haus nach Bargeld und Schmuck zu durchsuchen. Die Beute r\u00e4umen sie in ihre Taschen, wobei sie einen Teil des Bargeldes nur gefunden haben, weil B ein geheimes Versteck der M kannte. Die beiden setzen sich ins Auto, teilen die Beute und treten den Heimweg an. A l\u00e4sst B bei einem Bekannten raus und f\u00e4hrt alleine weiter.<br \/>\nDanach f\u00e4hrt A mit seinem PKW nach Hause. Er h\u00e4lt bei einer Tankstelle an. Schon beim Befahren des Tankstellengel\u00e4ndes hat er den Entschluss ohne zu zahlen zu tanken. A tankt, wobei er davon ausgeht, dass er dabei beobachtet wird. Tats\u00e4chlich hatte die Tankstellenmitarbeiterin T den A nicht bemerkt, da sie durch ihr Smartphone abgelenkt war. A setzt sich ins Auto und verl\u00e4sst das Tankstellengel\u00e4nde.<br \/>\nA glaubt, dass er von einem anderen Auto verfolgt wird. Er nimmt an, dass sein &#8222;Verfolger&#8220; ihn an der Tankstelle beobachtet hat und ihn nun zwecks Strafverfolgung anhalten will. A beschleunigt daraufhin sein Fahrzeug, weil er nicht erwischt werden will. Er biegt ab, die Stra\u00dfe ist jedoch stark befahren und der Verkehr staut sich erheblich. Um an den Autos vorbeizukommen, f\u00e4hrt A rechts \u00fcber den Bordstein auf den Gehweg, wobei er nur geringf\u00fcgig schneller als Schrittgeschwindigkeit f\u00e4hrt. A erkennt, dass mehrere Passanten mit dem R\u00fccken zu ihm auf dem Gehweg laufen. Es ist ihm zudem bewusst, dass es nur noch vom Zufall abh\u00e4ngt, ob es zu einer Kollision mit einem der Passanten kommt, f\u00e4hrt jedoch weiter. T\u00f6dliche Folgen h\u00e4lt er von Anfang an f\u00fcr ausgeschlossen. Tats\u00e4chlich wird der Passant P, der den herannahenden Wagen nicht bemerkt, weil er Kopfh\u00f6rer in den Ohren hat und Musik h\u00f6rt, von As Auto erfasst. Er kommt zu Fall und zieht sich eine Kn\u00f6chelfraktur zu. A, der den Zusammensto\u00df bemerkt hat, f\u00e4hrt jedoch weiter.<br \/>\nStrafbarkeit von A und B?<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider-border\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei dem nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur vom Mai 2017 im ersten Staatsexamen in NRW. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0Juridicus.de. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings. [\/vc_column_text][vc_column_text] Pr\u00fcfungsfach: \u00a0Strafrecht [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Ged\u00e4chnisprotokoll: Die&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1755,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2222,2221,55,1715],"tags":[],"class_list":["post-11274","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-staatsexamen-klausurprotokoll","category-klausurprotokoll","category-magazin","category-strafrecht-rechtsgebiet"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11274","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1755"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11274"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11274\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11747,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11274\/revisions\/11747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11274"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11274"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11274"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}