{"id":11808,"date":"2018-01-19T12:00:25","date_gmt":"2018-01-19T11:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/examensrelevant.de\/?p=11808"},"modified":"2018-12-12T19:55:23","modified_gmt":"2018-12-12T18:55:23","slug":"repetitorium-zum-gesellschaftsrecht-fall-1-gemeinsam-wie-aufgabe-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/repetitorium-zum-gesellschaftsrecht-fall-1-gemeinsam-wie-aufgabe-2-2\/","title":{"rendered":"Repetitorium zum BGB AT &#8211; Fall 1: Der Bauch-Weg-Trainer &#8211; Aufgabe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Dieser Fall befasst sich mit der <strong>Abgabe und dem Zugang von Willenserkl\u00e4rungen<\/strong>, dem <strong>Anfechtungsrecht<\/strong> und der <strong>Einschaltung von Mittelspersonen<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Die L\u00f6sung zu diesem Fall wird am<strong>\u00a022.01.2018<\/strong>\u00a0zur Verf\u00fcgung gestellt!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Den gr\u00f6\u00dften Lerneffekt erzielt Ihr, wenn Ihr erstmal versucht, den Fall durchzul\u00f6sen, um dann mit der L\u00f6sung den Lernerfolg zu \u00fcberpr\u00fcfen und L\u00fccken zu schlie\u00dfen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Herr K schlendert in seiner Mittagspause durch die Stadt. Im Schaufenster eines Sportwarengesch\u00e4fts entdeckt er ein Sonderangebot, &#8222;Mini &#8211; Fit&#8220;, das Fitnessstudio f\u00fcr das Wohnzimmer, zu einem Preis von 1.000,- \u20ac. Herr K betritt das Gesch\u00e4ft und erh\u00e4lt auf Nachfrage vom Gesch\u00e4ftsinhaber V ein Bestellformular und ausf\u00fchrliches Informationsmaterial \u00fcber das Studio. Im B\u00fcro angekommen, legt er die Brosch\u00fcren und das Bestellformular auf seinen Schreibtisch. Seine eifrige Sekret\u00e4rin sieht das Bestellformular und glaubt Herr K sei bereits zum Kauf entschlossen und habe ihr das Ausf\u00fcllen \u00fcbertragen. Zusammen mit der anderen Ausgangspost bringt sie das ausgef\u00fcllte Formular zur Unterschrift zu Herrn K. Herr K unterschreibt versehentlich das Bestellformular in dem Glauben es handele sich um Gl\u00fcckwunschgr\u00fc\u00dfe f\u00fcr einen Freund. Die Sekret\u00e4rin wirft den Brief noch am gleichen Abend gegen 21.00 Uhr im Hausbriefkasten des Gesch\u00e4fts ein, um den Wunsch von Herrn K nach sportlicher Bet\u00e4tigung m\u00f6glichst schnell zu erf\u00fcllen. Zuf\u00e4lligerweise ist der Gesch\u00e4ftsinhaber noch im Gesch\u00e4ft und liest die Bestellkarte. \u00dcblicherweise wird ansonsten morgens um 9.00 Uhr die Post kontrolliert. Am n\u00e4chsten Morgen entdeckt K beim Durchbl\u00e4ttern des Informationsmaterials, dass die Bestellkarte fehlt. Auf Nachfrage bei S erf\u00e4hrt er was passiert ist. Erschrocken ruft er gegen 11.00 Uhr in dem Gesch\u00e4ft an. Gesch\u00e4ftsinhaber V erwidert, dass er die Ger\u00e4te bereits habe verpacken lassen und an dem Vertrag festhalten m\u00f6chte. K erkl\u00e4rt die Verwechslung und f\u00fchrt aus, dass er sich daher nicht an den Vertrag gebunden sehe, schlie\u00dflich habe er mit diesem Gespr\u00e4ch seine Erkl\u00e4rung widerrufen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 1. Kann V von K Kaufpreiszahlung in H\u00f6he von 1.000,- \u20ac verlangen?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 2. Kann V von K zumindest Erstattung der Verpackungs- und Versendungskosten in H\u00f6he von 100,- \u20ac verlangen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Abwandlung:<br \/>\n<\/strong>Nach Durchsicht des Informationsmaterials hat K sich nur zum Kauf eines Bauch-Weg-Trainers f\u00fcr 300,- \u20ac entschieden. Einmal entschlossen, m\u00f6chte K das Ger\u00e4t auch m\u00f6glichst schnell in Gebrauch nehmen. Daher schickt er seinen 15-j\u00e4hrigen Sohn S in das Sportgesch\u00e4ft, mit der Anweisung, dem V seine Bestellung auszurichten. Im Laden angekommen erkl\u00e4rt S, verwirrt von der Vielzahl der Ger\u00e4te, versehentlich, sein Vater wolle das Supersparangebot, 1.000,- \u20ac f\u00fcr Mini-Fit, kaufen. V ist hoch erfreut, verpackt und versendet die Ger\u00e4te. Als K von dem Missgeschick seines Sohnes erf\u00e4hrt, ist er entsetzt und erkl\u00e4rt V, dass er das Gesch\u00e4ft anfechten will.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 1. Kann V von K Kaufpreiszahlung in H\u00f6he von 1.000,- \u20ac verlangen?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 2. Kann V zumindest Erstattung der Verpackungs- und Versendungskosten in H\u00f6he von \u20ac 100,- verlangen?<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Fall befasst sich mit der Abgabe und dem Zugang von Willenserkl\u00e4rungen, dem Anfechtungsrecht und der Einschaltung von Mittelspersonen. Die L\u00f6sung zu diesem Fall wird am\u00a022.01.2018\u00a0zur Verf\u00fcgung gestellt! Den gr\u00f6\u00dften Lerneffekt erzielt Ihr, wenn Ihr erstmal versucht, den Fall durchzul\u00f6sen, um dann mit der L\u00f6sung den Lernerfolg zu \u00fcberpr\u00fcfen und L\u00fccken zu schlie\u00dfen.\u00a0 Herr K schlendert in seiner Mittagspause durch die Stadt. 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