{"id":11820,"date":"2018-01-26T12:00:36","date_gmt":"2018-01-26T11:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/examensrelevant.de\/?p=11820"},"modified":"2018-12-12T19:55:06","modified_gmt":"2018-12-12T18:55:06","slug":"repetitorium-zum-gesellschaftsrecht-fall-1-gemeinsam-wie-aufgabe-2-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/repetitorium-zum-gesellschaftsrecht-fall-1-gemeinsam-wie-aufgabe-2-3\/","title":{"rendered":"Repetitorium zum BGB AT &#8211; Fall 2: Geburtstagsparty &#8211; Aufgabe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Dieser Fall befasst sich mit dem\u00a0<strong>Wirksamwerden einer empfangsbed\u00fcrftigen Willenserkl\u00e4rung<\/strong>, dem Problem des <strong>Dissenses<\/strong> sowie der\u00a0<strong>Anfechtung<\/strong> einer Willenserkl\u00e4rung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Die L\u00f6sung zu diesem Fall wird am<strong>\u00a029.01.2018<\/strong>\u00a0zur Verf\u00fcgung gestellt!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">Den gr\u00f6\u00dften Lerneffekt erzielt Ihr, wenn Ihr erstmal versucht, den Fall durchzul\u00f6sen, um dann mit der L\u00f6sung den Lernerfolg zu \u00fcberpr\u00fcfen und L\u00fccken zu schlie\u00dfen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Schreinermeister S ben\u00f6tigte gr\u00f6\u00dfere Mengen Holzes zur Fertigung von Fensterrahmen. In mehrfachen telefonischen Vorverhandlungen mit dem Holzimporteur I stand zun\u00e4chst eine Liefermenge von 10 Festmetern in Rede. Der Kaufpreis erschien S besonders g\u00fcnstig. Deshalb und wegen einiger unerwarteter Zusatzauftr\u00e4ge entschloss er sich, gleich 20 Festmeter zu bestellen. Zu diesem Zweck telefonierte er mit I, berichtete von der unerwartet g\u00fcnstigen Auftragslage und bestellte mit dieser Begr\u00fcndung 20 Festmeter Holz. W\u00e4hrend dieses Telefongespr\u00e4chs konnte I jedoch kaum sein eigenes Wort, geschweige denn die Worte des S verstehen, da sich die Angestellten des I gerade in seinem B\u00fcro befanden, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren. Man war schon recht ausgelassen. I, der annahm, S wollte die urspr\u00fcnglich beabsichtigte Menge von 10 Festmetern, sagte: \u201eJawohl, geht in Ordnung\u201c. I lieferte 10 Festmeter. Dies war ein Restposten, daher auch der g\u00fcnstige Preis. Mehr hatte I nicht auf Lager.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">Da er das Holz zu diesem g\u00fcnstigen Preis auch nicht mehr beschaffen konnte, lehnte er ab, als S die Lieferung von weiteren 10 Festmetern verlangte. I erkl\u00e4rte, er habe den telefonischen Auftrag so verstanden, dass er &#8211; wie urspr\u00fcnglich verhandelt &#8211; nur 10 Festmeter liefern solle.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\">Kann S von I die Lieferung weiterer 10 Festmeter Holz verlangen?<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Fall befasst sich mit dem\u00a0Wirksamwerden einer empfangsbed\u00fcrftigen Willenserkl\u00e4rung, dem Problem des Dissenses sowie der\u00a0Anfechtung einer Willenserkl\u00e4rung. Die L\u00f6sung zu diesem Fall wird am\u00a029.01.2018\u00a0zur Verf\u00fcgung gestellt! Den gr\u00f6\u00dften Lerneffekt erzielt Ihr, wenn Ihr erstmal versucht, den Fall durchzul\u00f6sen, um dann mit der L\u00f6sung den Lernerfolg zu \u00fcberpr\u00fcfen und L\u00fccken zu schlie\u00dfen.\u00a0 Der Schreinermeister S ben\u00f6tigte gr\u00f6\u00dfere Mengen Holzes zur Fertigung von Fensterrahmen. 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