{"id":13713,"date":"2019-05-28T12:00:49","date_gmt":"2019-05-28T10:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=13713"},"modified":"2021-04-18T14:53:51","modified_gmt":"2021-04-18T12:53:51","slug":"protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-hessen-vom-april-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-hessen-vom-april-2019\/","title":{"rendered":"Protokoll der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zum 1. Staatsexamen &#8211; Hessen vom April 2019"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem Ersten Staatsexamen der\u00a0<strong>M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Hessen im April 2019.<\/strong> Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<a href=\"http:\/\/juridicus.de\" target=\"_blank\" class=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"img-with-animation \" data-delay=\"0\" height=\"100%\" width=\"100%\" data-animation=\"fade-in\" src=\"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/juridicus-examensrelevant.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsthemen:\u00a0Strafrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Vorpunkte der Kandidaten<\/h2>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<table width=\"340\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"189\">Kandidat<\/td>\n<td width=\"76\">1<\/td>\n<td width=\"76\">2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Vorpunkte<\/td>\n<td width=\"76\">11.5<\/td>\n<td width=\"76\">7.5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Zivilrecht<\/td>\n<td width=\"76\">15<\/td>\n<td width=\"76\">14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Strafrecht<\/td>\n<td width=\"76\">13<\/td>\n<td width=\"76\">14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">\u00d6ffentliches Recht<\/td>\n<td width=\"76\">14<\/td>\n<td width=\"76\">14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Endpunkte<\/td>\n<td width=\"76\">14<\/td>\n<td width=\"76\">14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Endnote<\/td>\n<td width=\"76\">12.33<\/td>\n<td width=\"76\">9.xx<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zur Sache:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pr\u00fcfungsstoff: <\/strong>protokollfest<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pr\u00fcfungsthemen:\u00a0<\/strong>Vorab ist zu erw\u00e4hnen, dass wir zu Dritt in der Pr\u00fcfung waren, weswegen unsere Pr\u00fcfung nur ca. 35 min gedauert hat. Wir entschieden uns zwar, in der Reihenfolge \u201e\u00f6ffentliches Recht \u2013 Strafrecht \u2013 Zivilrecht\u201c gepr\u00fcft zu werden, jedoch kann man problemlos, sofern man hinsichtlich der Verm\u00f6gensdelikte samt Definitionen, klassischen Streitst\u00e4nden und Pr\u00fcfungsschemata gut aufgestellt ist, mit der Pr\u00fcfung im Strafrecht beginnen, um einen guten Start in die m\u00fcndliche Pr\u00fcfung zu haben.<\/p>\n<p><strong>Paragraphen: <\/strong><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/242.html\">\u00a7242 StGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/246.html\">\u00a7246 StGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/263.html\">\u00a7263 StGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/303.html\">\u00a7303 StGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/13.html\">\u00a713 StGB<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"line-height: 1.5;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:\u00a0<\/span><\/strong>Frage-Antwort, h\u00e4lt Reihenfolge ein, Intensivbefragung Einzelner, hart am Fall, Fragestellung klar<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Beginn schilderte der Pr\u00fcfer den folgenden Sachverhalt (grob zusammengefasst):<br \/>\nDer Violinist M der Oper Frankfurt geht im Ausland auf Tournee. In seinem Eigentum befinden sich zwei Violinen. Eine davon nimmt er mit auf Tournee, die andere m\u00f6chte er f\u00fcr die Dauer seiner Abwesenheit bei seiner Hausbank lagern. Dies ist jedoch nicht m\u00f6glich, sodass er sich an eine andere Bank wendet.<br \/>\nAls der M aus dem Ausland zur\u00fcckkehrt, m\u00f6chte er die Violine abholen. Der Bankangestellte B gibt ihm jedoch, statt seiner eigenen Violine, die in einem Koffer mit Schloss verwahrte Stradivari des C. M erkennt, dass es sich nicht um seine eigene Violine handelt, sagt nichts und nimmt den Koffer samt Inhalt mit. Strafbarkeit des M?<br \/>\nDer Pr\u00fcfer begann die Pr\u00fcfung mit der Frage, wie sich M strafbar gemacht haben k\u00f6nnte. Direkt wurde darauf verwiesen, dass M sich, indem er den Koffer mit der darin enthaltenen Violine entgegennahm und verschwand, nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/242.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 242 StGB: Diebstahl\">\u00a7 242 I StGB<\/a> strafbar gemacht haben k\u00f6nnte. Dass hier eine fremde, bewegliche Sache vorliegt, war unproblematisch, sodass der Pr\u00fcfer hier nicht weiter darauf eingehen wollte.<br \/>\nWichtig war ihm jedoch das Merkmal der Wegnahme der Sache, insbesondere die M\u00f6glichkeit eines tatbestandsausschlie\u00dfenden Einverst\u00e4ndnisses, wobei hier sowohl ausschlie\u00dflicher Gewahrsam des B als auch \u00fcbergeordneter Gewahrsam des C vertreten wurde. Jedenfalls kamen wir zu dem Ergebnis, dass ein durch B erteiltes, tatbestandsausschlie\u00dfendes Einverst\u00e4ndnis vorlag, sodass der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/242.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 242 StGB: Diebstahl\">\u00a7 242 I StGB<\/a> ausgeschlossen wurde.<br \/>\nAls n\u00e4chstes gingen wir darauf ein, ob M sich, indem er den Koffer samt Inhalt von B entgegennahm, nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/263.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 263 StGB: Betrug\">\u00a7 263 I StGB<\/a> zu Lasten des C strafbar gemacht haben k\u00f6nnte. Eine Bejahung der Strafbarkeit wurde verneint, da C hier keinen kausalen Irrtum bei B hervorrief, sondern einen bereits bestehenden nur straflos ausnutzte.<br \/>\nDes Weiteren wurde \u00fcber eine Strafbarkeit nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/263.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 263 StGB: Betrug\">\u00a7\u00a7 263<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/13.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 13 StGB: Begehen durch Unterlassen\">13 StGB<\/a> diskutiert, jedoch mangels Garantenstellung (M traf hier keine Aufkl\u00e4rungspflicht als Garant, da hier etwa kein besonderes Vertrauensverh\u00e4ltnis aufgrund enger Gesch\u00e4ftsbeziehung zwischen der Bank und M vorlag, da- wie im Sachverhalt mitgeteilt- die Geige nicht bei der Hausbank des M, sondern einer anderen lokalen Bank einlagerte) abgelehnt.<br \/>\nZuletzt wurde eine Strafbarkeit nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/246.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 246 StGB: Unterschlagung\">\u00a7 246 StGB<\/a> gepr\u00fcft und bejaht.<br \/>\nAbwandlung: M bricht das Schloss und den Koffer auf. In diesem befindet sich die wertvolle Stradivari des C nebst wertvollen Aufzeichnungen von Vivaldi. M bemerkt, dass es hierf\u00fcr keinen Markt gibt und beschlie\u00dft daher, den Koffer samt Stradivari an C zur\u00fcckzugeben und zu behaupten, dass er den Koffer gefunden habe, um den von C ausgelobten Finderlohn iHv 5000\u20ac zu kassieren.<br \/>\nStrafbarkeit des M?<br \/>\nZu beginnen war hier zun\u00e4chst mit der Strafbarkeit nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/303.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 303 StGB: Sachbesch&auml;digung\">\u00a7 303 StGB<\/a> ankn\u00fcpfend an das Aufbrechen des Kofferschlosses. Der Pr\u00fcfer reichte es hier, dass man diesen Tatbestand sah, auf eine genauere Pr\u00fcfung verzichtete er.<br \/>\nSodann war eine Strafbarkeit des M nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/263.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 263 StGB: Betrug\">\u00a7 263 StGB<\/a> gegen\u00fcber und zu Lasten des C zu pr\u00fcfen, die an die R\u00fcckgabe der Stradivari und die damit einhergehende Entgegennahme des Finderlohnes ankn\u00fcpfte. Problematisch war hier der Verm\u00f6gensschaden, da das Verm\u00f6gen des C durch die Wiedererlangung der Stradivari im Verh\u00e4ltnis zum Finderlohn erh\u00f6ht und nicht etwa gemindert wurde. Dabei wurde auf den wirtschaftlichen und den juristisch- \u00f6konomischen Wirtschaftsbegriff eingegangen.<br \/>\nZuletzt wurde noch eine Strafbarkeit nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/246.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 246 StGB: Unterschlagung\">\u00a7 246 StGB<\/a> gepr\u00fcft, wobei der Pr\u00fcfer wissen wollte, ob es m\u00f6glich sei, sich eine Sache wiederholt zuzueignen, woraufhin er die unterschiedlichen Ans\u00e4tze der Tatbestandsl\u00f6sung sowie der Konkurrenzl\u00f6sung genannt haben wollte sowie deren rechtliche Relevanz (i.R.d. Konkurrenzl\u00f6sung ist die Teilnahme m\u00f6glich).<br \/>\nDamit war die Pr\u00fcfung aufgrund der kurzen Pr\u00fcfungszeit auch schon beendet.<br \/>\nWir hatten insgesamt eine sehr gute Pr\u00fcfung. Der Pr\u00fcfer erw\u00e4hnte dies zum Schluss explizit und sagte im Namen aller Pr\u00fcfer, dass es mit einer Pr\u00fcfung wie unseren richtigen Spa\u00df mache, ein Pr\u00fcfer im Staatsexamen zu sein. Die Benotung war dementsprechend wohlwollend, fair und nicht vornotenorientiert. Wir hatten alle das Gef\u00fchl unabh\u00e4ngig von unserer Vornote mit gleicherma\u00dfen anspruchsvollen Fragen ausreichend gepr\u00fcft worden zu sein und mehr als zufriedenstellend benotet worden zu sein.<br \/>\nWir w\u00fcrden f\u00fcr die Vorbereitung empfehlen, sich intensiv mit Verm\u00f6gensdelikten auseinanderzusetzen und dort die Definitionen, klassischen Streitst\u00e4nde und Schemata zu lernen.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei den nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem Ersten Staatsexamen der\u00a0M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Hessen im April 2019. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0Juridicus.de. Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings. 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