{"id":13737,"date":"2019-05-22T09:00:55","date_gmt":"2019-05-22T07:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=13737"},"modified":"2021-04-18T14:54:15","modified_gmt":"2021-04-18T12:54:15","slug":"gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-1-staatsexamen-hessen-vom-oktober-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-1-staatsexamen-hessen-vom-oktober-2018\/","title":{"rendered":"Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur zum 1. Staatsexamen &#8211; Hessen vom Oktober 2018"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer <strong>echten Klausur vom Oktober 2018 im ersten Staatsexamen in Hessen.<\/strong>\u00a0Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsfach:\u00a0 \u00d6ffentliches Recht<\/h2>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ged\u00e4chnisprotokoll:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">A ist der einzige Gesellschafter und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der K-GmbH. Diese betreibt in Frankfurt am Main 3 Spielhallen und besitzt eine Erlaubnis iSv. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GewO\/33i.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 33i GewO: Spielhallen und &auml;hnliche Unternehmen\">\u00a7 33 i GewO<\/a>. Vor allen 3 Spielhallen befindet sich eine Joker-Figur. Die Spielhallen befinden sich alle in einer Stra\u00dfe im Abstand von 150-300 Metern zueinander. Die K-GmbH ist Eigent\u00fcmerin aller 3 Gewerber\u00e4ume, in denen sich die Spielhallen befinden.<br \/>\nDas Land Hessen erl\u00e4sst ein SpielhallenG, denn es gebe zu viele Spielhallen und es w\u00e4re erwiesen, dass ein hohes Suchtpotential bestehe.<br \/>\nAbgedruckt waren \u00a7\u00a7 1, 2, 4, 7 und 8 SpielhG. [Diese stimmen nicht mit diesem Gesetz \u00fcberein\u00a0http:\/\/www.lexsoft.de\/cgi-bin\/lexsoft\/kfw.cgi?templateID=document&amp;xid=5022336,1]\n[Die \u00a7\u00a7 regeln soweit ich mich erinnere, dass Erlaubnisse nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GewO\/33i.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 33i GewO: Spielhallen und &auml;hnliche Unternehmen\">\u00a7 33i GewO<\/a> 2023 auslaufen werden und eine neue Erlaubnis nach dem SpielhG ben\u00f6tigt wird. Ebenso sei auff\u00e4llige Werbung, die zum Spielen verleitet\/anregt ( ???) an der Spielhalle nicht erlaubt. Ein Betrieb einer Spielhalle ohne Erlaubnis ist danach eine Ordnungswidrigkeit, ebenso ein Versto\u00df gegen den \u00a7 der die auff\u00e4llige Werbung verbietet. Spielhallen m\u00fcssen einen Abstand von 200m zu Schulen und Kinderg\u00e4rten einhalten und einen 500m Abstand zu andren Spielhallen (dies war Voraussetzung f\u00fcr eine Erlaubnis nach SpielhG). Ebenso war definiert, was eine Spielhalle ist.]\nA fragt die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde, was das neue Gesetz f\u00fcr ihn bedeute.<br \/>\nDie Beh\u00f6rde antwortet, dass seine Erlaubnis gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GewO\/33i.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 33i GewO: Spielhallen und &auml;hnliche Unternehmen\">\u00a7\u00a033i GewO<\/a> 2023 auslaufen werde und eine neue Pr\u00fcfung nach dem Hessischen SpielhG erfolgen m\u00fcsse. Ob der Joker vor den Spielhallen vom Gesetz erfasst ist, m\u00fcsste noch gepr\u00fcft werden.<br \/>\nA fragt sich was auff\u00e4llige Werbung sei. Er werde schlie\u00dfen m\u00fcssen und die Er\u00f6ffnung neuer Spielhallen in den interessanten Stadtgebieten sei nach dem neuen Gesetz nicht m\u00f6glich, da dort bereits eine zu hohe Spielhallendichte bestehe. Zudem w\u00fcrden Suchtkranke eh weiter spielen und das Gesetz w\u00fcrde nichts bringen. Er w\u00fcrde praktisch enteignet und in seiner Berufsaus\u00fcbung gest\u00f6rt.<br \/>\nWeniger als einen Monat nach Inkrafttreten des Gesetzes (2018) stellt die K-GmbH einen formgerechten Antrag auf Verfassungsbeschwerde vor dem Verfassungsgericht.<br \/>\nDie Beh\u00f6rde meint, dass dies nicht gehe, da der Verwaltungsrechtsweg nicht zuvor beschritten wurde.<br \/>\nHat die VB Aussicht auf Erfolg? (ggfs. Hilfsgutachten)<br \/>\nBearbeitervermerk:<br \/>\nSpielhallengesetz ist formell verfassungsm\u00e4\u00dfig<br \/>\nIm Spielhallengesetz gib es auch Regeln zu den Abst\u00e4nden von bereits vorhanden Spielhallen\u00a0\u00e0\u00a0diese sollen nicht Gegenstand der Klausur sein\u00a0\u00a7 93a BVerfG ist nicht anzuwenden<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider-border\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur vom Oktober 2018 im ersten Staatsexamen in Hessen.\u00a0Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0Juridicus.de. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings. [\/vc_column_text][vc_column_text] Pr\u00fcfungsfach:\u00a0 \u00d6ffentliches Recht [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Ged\u00e4chnisprotokoll: A&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1755,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2222,2221,1711,55],"tags":[],"class_list":["post-13737","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-staatsexamen-klausurprotokoll","category-klausurprotokoll","category-offentliches-recht-rechtsgebiet","category-magazin"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13737","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1755"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13737"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13737\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15746,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13737\/revisions\/15746"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13737"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13737"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13737"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}