{"id":13786,"date":"2019-06-22T09:00:37","date_gmt":"2019-06-22T07:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=13786"},"modified":"2021-04-16T12:03:36","modified_gmt":"2021-04-16T10:03:36","slug":"gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-2-staatsexamen-rheinland-pfalz-vom-oktober-2018-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-2-staatsexamen-rheinland-pfalz-vom-oktober-2018-3\/","title":{"rendered":"Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur zum 2. Staatsexamen &#8211; Rheinland-Pfalz vom Oktober 2018"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer <strong>echten Klausur vom Oktober 2018 im zweiten Staatsexamen in Rheinland-Pfalz<\/strong>. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsfach:\u00a0 \u00d6ffentliches Recht<\/h2>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ged\u00e4chtnisprotokoll:<\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">Thema war Baurecht.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Die Stadtverwaltung Koblenz (Antragsgegnerin) hatte der sp\u00e4ter Beigeladenen eine Baugenehmigung zur Errichtung einer Minigolfanlage, einer Garage und zum Betrieb einer Werkstatt zur Herstellung der Minigolfschl\u00e4ger erteilt.<br \/>\nDiese Baugenehmigung war der Beigeladenen Anfang 2017 erteilt worden. Die Drei Antragsteller hatten im Laufe des Jahres 2017 von den Vorhaben erfahren, aber erst am 01.08.2018 Widerspruch eingelegt.<br \/>\nMit Ihrem Antrag begehrten die Antragsteller nun:<br \/>\n1. Die \u201eWiederherstellung\u201c der aufschiebenden Wirkung ihres Widerspruchs.<br \/>\n2. Die Stilllegung der Baustelle.<br \/>\nBei den Antragstellern handelte es sich zum einen um die beiden Eigent\u00fcmer der unmittelbar an das Grundst\u00fcck der Beigeladenen grenzenden Grundst\u00fccke sowie um den Mieter des Hauses, welches auf einem der angrenzenden Grundst\u00fccke stand.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Alle Grundst\u00fccke lagen im Gebiet eines qualifizierten B-Plans, welcher f\u00fcr das betroffene Gebiet ein allgemeines Wohngebiet auswies.<br \/>\nDie Stadtverwaltung hatte die Baugenehmigung hinsichtlich der Minigolfanlage mit der Nebenbestimmung versehen, dass an Werktagen maximal 200 Personen am Tag diese benutzen durften. An Wochenenden sogar nur 150 Personen pro Tag.<br \/>\nEin in der Akte befindliches Gutachten best\u00e4tigte, dass bei einer Benutzung von nicht mehr als 200 Personen die Grenzwerte der TA-L\u00e4rm und der Freizeitl\u00e4rmrichtlinie, welche angeh\u00e4ngt waren, eingehalten werden w\u00fcrden. Die Gutachterin hatte auf dem Grundst\u00fcck der Beigeladenen mittels Ger\u00e4uschprognose die voraussichtlich zu erwartenden Ger\u00e4uschimmissionen errechnet.<br \/>\nDie Antragsteller bem\u00e4ngelten die Art der Messung der Grenzwerte und sahen in der TA-L\u00e4rm keine bindende Vorschrift hinsichtlich der relevanten Grenzwerte.<br \/>\nDie von der Werkstatt voraussichtlich zu erwartenden Immissionen lagen ausweislich des Gutachtens alle \u00fcberhalb der Grenzwerte der TA-L\u00e4rm, zudem war mit nicht unerheblichem Lieferverkehr zu rechnen.<br \/>\nBez\u00fcglich des Lieferverkehrs war in der Baugenehmigung die Nebenbestimmung erlassen, dass dieser nur an 3 Tagen die Woche erfolgen durfte und \u00fcber maximal 4 Stunden pro Tag.<br \/>\nDie Antragsteller bef\u00fcrchteten, dass dadurch lediglich eine B\u00fcndelung des Lieferverkehrs erreicht werden w\u00fcrde, was die Beeintr\u00e4chtigung nur intensivieren w\u00fcrde.<br \/>\nDie genehmigte Garage sollte direkt an der Grundst\u00fccksgrenze errichtet werden, ohne Abstandsfl\u00e4chen.<br \/>\nSie lag jedoch unter den Ma\u00dfen des \u00a7 8 IX LBauO, sodass eine Errichtung an der Grundst\u00fccksgrenze zul\u00e4ssig war.<br \/>\nDie Antragsteller wendeten ein, dass durch die Garage eine erhebliche Verschattung des benachbarten Grundst\u00fccks zu bef\u00fcrchten sei.<br \/>\nZudem wurde eingewendet, dass der Antrag zu 1.) verfristet sei und dem Antrag zu 2.) das Rechtsschutzbed\u00fcrfnis fehle.<br \/>\nAuch fehle den Antragstellern die Antragsbefugnis.<\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider-border\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur vom Oktober 2018 im zweiten Staatsexamen in Rheinland-Pfalz. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0Juridicus.de. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings. 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