{"id":14255,"date":"2019-07-30T12:00:32","date_gmt":"2019-07-30T10:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=14255"},"modified":"2021-04-16T10:00:06","modified_gmt":"2021-04-16T08:00:06","slug":"protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-hessen-vom-juni-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-hessen-vom-juni-2019\/","title":{"rendered":"Protokoll der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zum 1. Staatsexamen &#8211; Hessen vom Juni 2019"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem ersten\u00a0Staatsexamen der\u00a0<strong>M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Hessen im Juni 2019<\/strong>. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsthemen: Strafrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Vorpunkte der Kandidaten<\/h2>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<table width=\"567\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"189\">Kandidat<\/td>\n<td width=\"76\">1<\/td>\n<td width=\"76\">2<\/td>\n<td width=\"76\">3<\/td>\n<td width=\"76\">4<\/td>\n<td width=\"76\">5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Zivilrecht<\/td>\n<td width=\"76\">10<\/td>\n<td width=\"76\">9<\/td>\n<td width=\"76\">7<\/td>\n<td width=\"76\">5<\/td>\n<td width=\"76\">6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Strafrecht<\/td>\n<td width=\"76\">9<\/td>\n<td width=\"76\">10<\/td>\n<td width=\"76\">5<\/td>\n<td width=\"76\">7<\/td>\n<td width=\"76\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">\u00d6ffentliches Recht<\/td>\n<td width=\"76\">9<\/td>\n<td width=\"76\">9<\/td>\n<td width=\"76\">6<\/td>\n<td width=\"76\">7<\/td>\n<td width=\"76\">5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Endnote<\/td>\n<td width=\"76\">4<\/td>\n<td width=\"76\">4<\/td>\n<td width=\"76\">4<\/td>\n<td width=\"76\">4<\/td>\n<td width=\"76\">4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zur Sache:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pr\u00fcfungsstoff:<\/strong>\u00a0aktuelle F\u00e4lle<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pr\u00fcfungsthemen:\u00a0<\/strong>StGB-AT, Betrug, Computerbetrug<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Paragraphen:<\/strong><u><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\">\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/263.html\">\u00a7263 StGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/242.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/263a.html\">\u00a7263a StGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/242.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/242.html\">\u00a7242 StGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/242.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/246.html\">\u00a7246 StGB<\/a><\/u><u><\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"line-height: 1.5;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:\u00a0<\/span><\/strong>Frage-Antwort,\u00a0h\u00e4lt Reihenfolge ein,\u00a0Intensivbefragung Einzelner,\u00a0Fragestellung klar<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pr\u00fcfer begann die Pr\u00fcfung mit Fragen allgemeinen Teil des StGB. Er war bez\u00fcglich dieser Einf\u00fchrung protokollfest. Er verlas dann einen Fall und lie\u00df uns etwas Zeit mitzuschreiben. Der Fall wurde dann Schritt f\u00fcr Schritt gemeinsam gel\u00f6st, wobei jeder ein bestimmter Abschnitt pr\u00fcfen musste. Manchmal, wenn ein Pr\u00fcfling die Antwort nicht parat hatte, gab er die Frage &#8222;frei&#8220; f\u00fcr alle oder stellte sie auch konkret einen anderen Pr\u00fcfling. Am Ende der Pr\u00fcfung wurden uns noch ein paar Fragen zur StPO gestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Teil 1:<br \/>\nEr fragte nach<br \/>\n1. m\u00f6glichen Rechtfertigungsgr\u00fcnden (32 StGB, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/34.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 34 StGB: Rechtfertigender Notstand\">34 StGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/228.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 228 BGB: Notstand\">228 BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/904.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 904 BGB: Notstand\">904 BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StPO\/127.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 127 StPO: Vorl&auml;ufige Festnahme\">127 StPO<\/a>)<br \/>\n2. danach welches Verhalten grunds\u00e4tzlich strafbar ist (Tun und Unterlassen mit jeweiliger<br \/>\nDefinitionen und die Garantenarten (\u00dcberwachungsgarant und Besch\u00fctzergarant)<br \/>\n1. welche Schuldformen es gibt im Strafrecht (nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/15.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 15 StGB: Vors&auml;tzliches und fahrl&auml;ssiges Handeln\">\u00a7 15 StGB<\/a> kann vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig gehandelt werden, Abgrenzung bewusste Fahrl\u00e4ssigkeit zum Eventualvorsatz)<br \/>\n2. nach dem Aufbau des Versuchs und wann ein R\u00fccktritt in Betracht kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Teil 2:<br \/>\nDer Fall gestaltete sich folgenderma\u00dfen: A und B m\u00f6chten Geld machen, indem sie alte Leute mit einer T\u00e4uschung dazu \u00fcberreden, ihnen ihre Bankkarten und Pin zu \u00fcberlassen, sich am Geldautomaten zu bedienen und die Karte zur\u00fcckzulassen.<br \/>\nA ruft bei Omi O zu Hause an mit der Behauptung, er sei der Filialleiter ihrer Hausbank und im Banksystem sei ein Fehler aufgetaucht, weshalb ein Mitarbeiter zu O nach Hause k\u00e4me und es notwendig sei, die Karte mitzunehmen.<br \/>\nB schl\u00e4gt daraufhin bei der armen Omi O auf, gibt sich als Angestellter aus, nimmt die Karte und unter einen Vorwand den dazugeh\u00f6rigen Pin mit.<br \/>\nA und B gehen zum Geldautomaten der Bank, heben 25.000 Euro ab und lassen die Karte absprachegem\u00e4\u00df im Kartenschlitz.<br \/>\nWie ist die Strafbarkeit von A und B?<br \/>\nEingestiegen sind wir mit \u00a7 263 gegen die Bank zulasten O und dessen Voraussetzungen; wegen des fehlenden unmittelbaren Verm\u00f6gensschadens durch Aush\u00e4ndigung der Karte wurde \u00a7 263 im\u00a0Ergebnis abgelehnt, weil noch weitere Zwischenschritte notwendig sind, um einen\u00a0Verm\u00f6gensschaden hervorzurufen. Die Rechtsprechung lehnt aus diesem Grund Betrug ab. Einzelne Definitionen zu den Voraussetzungen schienen erw\u00fcnscht, wurden aber nicht direkt abgefragt.<br \/>\nWeiter ging es mit \u00a7 242 sowohl an der Karte als auch an dem Geld. Bez\u00fcglich der Karte (-) wegen fehlendem Zueignungswillen. Bez\u00fcglich des Geldes ebenso (-), wegen fehlender Wegnahme (der Automat gibt das ja einfach hinaus, sodass ein Bruch des Gewahrsams gar nicht stattfindet.<br \/>\nSodann \u00a7 246 bez\u00fcglich Karte und Geld. Bez\u00fcglich der Karte wurde (-), bez\u00fcglich des Geldes (+)<br \/>\nDann kamen wir zum \u00a7263a. Hier wollte der Pr\u00fcfer die einzelnen Auslegungsmethoden h\u00f6ren (computerspezifische vs. betrugsspezifische).<br \/>\nWir kamen abschlie\u00dfend auf \u00a7 263 III Nr. 1: bandenm\u00e4\u00dfig (-) weil nur 2 T\u00e4ter zusammen gehandelt haben, die Rechtsprechung fordert aber 3; gewerbsm\u00e4\u00dfig (+) weil die beiden diese Vorgehensweise laut Sachverhalt \u00f6fter anwenden wollten.<br \/>\nEs war auf die gemeinsame Begegnung der Straftaten und somit auf die Mitt\u00e4terschaft nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/25.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 25 StGB: T&auml;terschaft\">\u00a7 25 II StGB<\/a> einzugehen. Eine genaue Definition von Mitt\u00e4terschaft war nicht gefordert.<br \/>\nDer Pr\u00fcfer fragte abschlie\u00dfend unter welchen Voraussetzungen die Staatsanwaltschaft A und B i U-Haft nehmen d\u00fcrften (dringender Tatverdacht) und welche Haftgr\u00fcnde hierf\u00fcr vorliegen k\u00f6nnten (Fluchtgefahr, Verdunkelung beides (-), daf\u00fcr aber Wiederholungsgefahr (+).<br \/>\nInsgesamt empfehle ich, die Fragen aus dem Anfangsteil genau anzugucken und sich auf StGB-AT vorzubereiten. Der Pr\u00fcfer scheint Fehler relativ schwer zu ahnden und vergab, allerdings wie alle anderen Pr\u00fcfer in diesem Durchlauf, recht niedrige Punkte. Achtet auf eine pr\u00e4zise Ausdrucksweise und einen sauberen Aufbau. Mir hat ein Spruch eines Freundes zudem weitergeholfen: Nicht das Wissen ist dein Feind, sondern die Nervosit\u00e4t. Versucht gefasst zu bleiben, dann kommt ihr auch auf die L\u00f6sung. Die Pr\u00fcfer werden euch in jedem Fall zu einer Antwort f\u00fchren und euch nicht im Regen stehen lassen. \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viel Erfolg!!! Ihr packt das! \ud83d\ude42<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei den nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem ersten\u00a0Staatsexamen der\u00a0M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Hessen im Juni 2019. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0Juridicus.de. Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings. 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