{"id":14300,"date":"2019-09-03T12:00:48","date_gmt":"2019-09-03T10:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=14300"},"modified":"2021-04-16T09:52:00","modified_gmt":"2021-04-16T07:52:00","slug":"protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-bayern-vom-juli-2019-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-bayern-vom-juli-2019-2\/","title":{"rendered":"Protokoll der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zum 1. Staatsexamen &#8211; Bayern vom Juli 2019"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem ersten\u00a0Staatsexamen der\u00a0<strong>M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Bayern im Juli 2019<\/strong>. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsthemen: Zivilrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Vorpunkte der Kandidaten<\/h2>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<table width=\"265\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"189\">Kandidat<\/td>\n<td width=\"76\">1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Vorpunkte<\/td>\n<td width=\"76\">6,33<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Zivilrecht<\/td>\n<td width=\"76\">11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Strafrecht<\/td>\n<td width=\"76\">11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">\u00d6ffentliches Recht<\/td>\n<td width=\"76\">11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Endpunkte<\/td>\n<td width=\"76\">11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Endnote<\/td>\n<td width=\"76\">7,49<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zur Sache:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pr\u00fcfungsstoff:\u00a0<\/strong>aktuelle F\u00e4lle<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pr\u00fcfungsthemen:\u00a0<\/strong>Deliktsrecht<\/p>\n<p><strong>Paragraphen:<\/strong> <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/HGB\/56.html\">\u00a7<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\">\u00a7823 BGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/HGB\/56.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/831.html\">\u00a7831 BGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/HGB\/56.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/841.html\">\u00a7841 BGB<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"line-height: 1.5;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:\u00a0<\/span><\/strong>Frage-Antwort,\u00a0hart am Fall<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pr\u00fcfer begann die Pr\u00fcfung im Zivilrecht mit einem Fall zu dem er sich spontan entschlossen hatte. Er schilderte uns einen Fall aus einem Zeitungsausschnitt der SZ, den er schon vor zwei Jahren aufgehoben hatte.<br \/>\nEs ging um einen Verk\u00e4ufer (H) auf der Plattform Amazon. Dieser hatte von einem konkurrierenden\u00a0Verk\u00e4ufer (B) einen negativen unwahren Kommentar auf eines seiner Produkte erhalten. Dem Konkurrenten ging es ausschlie\u00dflich darum das Gesch\u00e4ft des H durch den negativen Kommentar zu sch\u00e4digen. Er wollte damit potenzielle Verk\u00e4ufer abschrecken und die Kaufentscheidung beeinflussen. Der Pr\u00fcfer wollte wissen welche Anspr\u00fcche der H gegen den B wegen der Bewertung hat.<br \/>\nDer erste Pr\u00fcfling begann die Anspr\u00fcche gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1004.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 1004 BGB: Beseitigungs- und Unterlassungsanspruch\">\u00a7 1004 BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 I BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/826.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 826 BGB: Sittenwidrige vors&auml;tzliche Sch&auml;digung\">\u00a7 826 BGB<\/a> und <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 II BGB<\/a>\u00a0i.V.m. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/263.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 263 StGB: Betrug\">\u00a7 263 I StGB<\/a> zu pr\u00fcfen. Der Pr\u00fcfer war damit schon ganz zufrieden, wollte aber noch weitere Anspruchsgrundlagen der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 ff. BGB<\/a> h\u00f6ren. Er ging einen Pr\u00fcfling weiter. Es wurde kurz aufs UWG hingewiesen, welches aber nicht genauer betrachtet wurde. Er gab die Frage frei. Ein Pr\u00fcfling nannte schlie\u00dflich <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/824.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 824 BGB: Kreditgef&auml;hrdung\">\u00a7 824 I BGB<\/a>.<br \/>\nDer Pr\u00fcfer kehrte schlie\u00dflich zu seinem urspr\u00fcnglich geplanten Fall zur\u00fcck. Es handelte sich ebenfalls um einen Sachverhalt, der sich 2016 so \u00e4hnlich in einem Zug im Saarland abgespielt hatte. Der Pr\u00fcfer wandelte den echten Sachverhalt um.<br \/>\nEs ging um einen Geiger (G), der sich eine sehr wertvolle Stradivari Geige von seinen Eltern aus M\u00fcnchen ausgeliehen hatte. G wohnte am Tegernsee und schickte seine Frau (F) um die Geige abzuholen. Auf dem R\u00fcckweg lie\u00df diese den Geigenkoffer aber ausversehen im Gep\u00e4ckfach des Zuges liegen. Die Geige konnte im Originalfall sp\u00e4ter gefunden werden. Der Pr\u00fcfer wollte jedoch wissen welche Anspr\u00fcche G gegen seine Frau gehabt h\u00e4tte, wenn die Geige verloren gegangen w\u00e4re. Es wurde bei dem Pr\u00fcfling begonnen, bei dem wir im letzten Fall mit der Besprechung gestoppt hatten.<br \/>\nZun\u00e4chst wurde auf die Abgrenzung von einer Gef\u00e4lligkeit zum Auftrag eingegangen. Hier wollte der Pr\u00fcfer auch die Meinung von Gef\u00e4lligkeitsverh\u00e4ltnissen mit Schutzwirkung nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/241.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 241 BGB: Pflichten aus dem Schuldverh&auml;ltnis\">\u00a7 241 II BGB<\/a> h\u00f6ren.<br \/>\nTrotz des hohen Wertes der Geige wurde ein Auftrag abgelehnt. Dann wurde <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 I BGB<\/a> gepr\u00fcft. Der Pr\u00fcfer legte Wert auf die exakte dogmatische Abgrenzung zwischen haftungsbegr\u00fcndeter und haftungsausf\u00fcllender Kausalit\u00e4t. Wichtig war dabei der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1359.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 1359 BGB: Umfang der Sorgfaltspflicht\">\u00a7 1359 BGB<\/a> mit dem Verweis auf <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/277.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 277 BGB: Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten\">\u00a7 277 BGB<\/a> zwischen G und F.<br \/>\nDer Pr\u00fcfer schilderte einen weiteren Fall. Dabei ging es um die M die f\u00fcr eine Musikstiftung zur\u00a0F\u00f6rderung des Musikwesens mehrere Geigen in ihrem privaten Safe bei ihrem Zuhause lagerte. Als ihre Wohnung renoviert werden musste engagierte sie einen Handwerksunternehmer (H). Der Geselle des H der V, den dieser sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlt und \u00fcberpr\u00fcft hatte, z\u00fcndete sich w\u00e4hrend der Renovierung in der N\u00e4he der Gasleitung eine Zigarette an wodurch es zu einer Explosion kam bei der V starb. Die Geigen wurden durch die Explosion vernichtet.<br \/>\nDer Pr\u00fcfer fragte nach Anspr\u00fcchen der Stiftung gegen die Beteiligten.<br \/>\nZun\u00e4chst wurde auf den Werkvertrag zwischen H und M eingegangen. Es bestand Im Ergebnis ein Anspruch der M gegen H nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/631.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 631 BGB: Vertragstypische Pflichten beim Werkvertrag\">\u00a7\u00a7 631<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/634.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 634 BGB: Rechte des Bestellers bei M&auml;ngeln\">634 Nr.4<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/280.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 280 BGB: Schadensersatz wegen Pflichtverletzung\">280<\/a> I BGB. Es wurde aber ein Schaden der M abgelehnt, weil die Geigen nicht von ihr sondern im Eigentum der Stiftung standen. Der Pr\u00fcfer lies die Pr\u00fcfung zu, wies dann aber nochmal darauf hin, dass Anspr\u00fcche der Stiftung gegen die Beteiligten zu pr\u00fcfen sind.<br \/>\nEs wurde dann auf den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/831.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 831 BGB: Haftung f&uuml;r den Verrichtungsgehilfen\">\u00a7 831 BGB<\/a> gegen H eingegangen. Wegen der Exkulpationsm\u00f6glichkeit wurde ein Anspruch aber abgelehnt. Auch gegen M bestand kein Anspruch.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei den nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem ersten\u00a0Staatsexamen der\u00a0M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Bayern im Juli 2019. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0Juridicus.de. Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings. 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