{"id":15028,"date":"2020-09-09T09:00:03","date_gmt":"2020-09-09T07:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=15028"},"modified":"2021-04-14T12:38:50","modified_gmt":"2021-04-14T10:38:50","slug":"gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-1-staatsexamen-rheinland-pfalz-vom-februar-2020-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-1-staatsexamen-rheinland-pfalz-vom-februar-2020-2\/","title":{"rendered":"Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur zum 1. Staatsexamen &#8211; Rheinland-Pfalz vom Februar 2020"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer <strong>echten Klausur vom Februar 2020 im ersten Staatsexamen in Rheinland-Pfalz.<\/strong> Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div><div class=\"img-with-aniamtion-wrap \"><img decoding=\"async\" class=\"img-with-animation \" data-delay=\"0\" height=\"100%\" width=\"100%\" data-animation=\"fade-in\" src=\"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/juridicus-examensrelevant.jpg\" alt=\"\" \/><\/div><div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsfach: \u00a0Zivilrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ged\u00e4chnisprotokoll:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste Aufgabenbereich bezog sich auf die Fallgestaltung, dass ein Unternehmer sich aus Prestigegr\u00fcnden und zur Erh\u00f6hung seiner Kundenzahl einen Ehrendoktortitel aneignen wollte. Aus diesen Grund kontaktierte er ein sich hierauf spezialisiertes Unternehmen, welches f\u00fcr ein Entgelt von 15.000 Euro t\u00e4tig werden wolle, um der Bitte des Unternehmers nachzukommen. Kurz darauf arrangierte das eine Unternehmen, vertreten durch den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, eine Reise nach Rum\u00e4nien, wo an einer Uni dem Unternehmer ein Ehrendoktortitel verliehen wurde. Dieser Vorgang erfolgte wie auch schon im schriftlichen Vertrag fixiert durch die Vermittlung des Kontaktes und der \u00dcbernahme anderer Regulierungen, sodass auf Grundlage des Lebenslaufes sowie der bisherigen beruflichen Erfahrungen, ein Ehrendoktor verliehen werden konnte.<br \/>\nNach der Verleihung des Doktortitels nun verweigerte aber nun der Unternehmer die Zahlung der Dienste und bestand darauf, dass kein wirksamer Vertrag zustande gekommen sei. Insgesamt wollte er dies mit einem m\u00f6glichen Widerruf begr\u00fcnden, im Zweifelsfall aber auch mit einer Anfechtung oder eines R\u00fccktritts.<br \/>\nDer zweite Aufgabentext befasste sich mit dem Kauf eines Schmuckst\u00fcckes seitens einer Minderj\u00e4hrigen, die kurz zuvor das Geld von ihrem Vater f\u00fcr diesen Kauf erhalten hatte. Im Laden kaufte sie sodann die vorher von ihr und dem Verk\u00e4ufer bestimmten Ohrringe, zum Kaufpreis von 50 Euro. Hierbei einigten sie sich aber \u00fcber die teureren Silberohrringe, die komplett identisch aussahen, die sich direkt vor ihnen befanden. Als der Verk\u00e4ufer seinem Irrtum bemerkte kurz nach Verlassen der Minderj\u00e4hrigen im Ladenlokal, lief er ihr nach und forderte sodann die teuren Ohrringe zur\u00fcck, um ihr die g\u00fcnstigeren zu geben. Die Eltern der Minderj\u00e4hrigen verweigerten indessen das Herausgabe begehren des Verk\u00e4ufers und sagten, dass der Vertrag wirksam zustande-gekommen ist. Die Minderj\u00e4hrige und der Verk\u00e4ufer unterlagen bei Vertragsschluss beiderseits dem Irrtum es handle sich um die g\u00fcnstigeren Ohrringe.<br \/>\nDie Frage war nun, ob der Verk\u00e4ufer einen Herausgabeanspruch bez\u00fcglich der Ohrringe habe. Hilfsweise sollte man von einer Schenkung des Vaters an seiner Tochter bez\u00fcglich der 50 Euro ausgehen k\u00f6nnen, die er ihr zum Kauf der Ohrringe vorher \u00fcbergeben hatte.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider-border\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur vom Februar 2020 im ersten Staatsexamen in Rheinland-Pfalz. 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