{"id":15185,"date":"2021-01-02T09:00:44","date_gmt":"2021-01-02T08:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=15185"},"modified":"2021-04-14T09:16:23","modified_gmt":"2021-04-14T07:16:23","slug":"gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-2-staatsexamen-hamburg-vom-august-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-2-staatsexamen-hamburg-vom-august-2020\/","title":{"rendered":"Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur zum 2. Staatsexamen &#8211; Hamburg vom August 2020"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer <strong>echten Klausur vom August 2020 im zweiten Staatsexamen in Hamburg<\/strong>. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div><div class=\"img-with-aniamtion-wrap \"><img decoding=\"async\" class=\"img-with-animation \" data-delay=\"0\" height=\"100%\" width=\"100%\" data-animation=\"fade-in\" src=\"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/juridicus-examensrelevant.jpg\" alt=\"\" \/><\/div><div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsfach: \u00a0Zivilrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ged\u00e4chnisprotokoll:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war die Entscheidung des Landgerichts Saarbr\u00fccken zu fertigen.<br \/>\nDie Parteien haben einen Grundst\u00fcckskaufvertrag geschlossen. Der Kl\u00e4ger wollte Renovierungsarbeiten im Keller vornehmen und hierbei stellte sich ein erheblicher Feuchtigkeitsschaden heraus. Hieraufhin beauftragte er einen Sachverst\u00e4ndigen, der feststellte, dass sich auch im Erdgeschoss in den W\u00e4nden Feuchtigkeit befindet. Der Beklagte hat das bestritten und meinte, dass lediglich im Keller f\u00fcr ein Bauernhaus aus 1930 normale Feuchtigkeit vorhanden w\u00e4re. Das Gericht hat hier\u00fcber Beweis erhoben durch Sachverst\u00e4ndigengutachten. Der Sachverst\u00e4ndige hat den Wasserschaden im Keller und im Erdgeschoss best\u00e4tigt und ausgef\u00fchrt, dass der Schaden langsam nach oben wandern w\u00fcrde. Er k\u00f6nne deshalb nicht sagen wie der Schaden fr\u00fcher war. Der Beklagte hatte seinerzeit, nachdem er das Haus gekauft hatte, Renovierungsarbeiten durchgef\u00fchrt. Diese seien nicht ordnungsgem\u00e4\u00df durchgef\u00fchrt worden, so dass es sein k\u00f6nne, dass er den Wasserschaden nicht bemerkt h\u00e4tte.<br \/>\nDes Weiteren gab es in der alten Scheune zwei Appartements, die vom Beklagten an die Zeugin Berger vermietet waren. Diese nutzte diese gewerblich und hatte diese auch selbst entsprechend umgebaut. Eine entsprechende Genehmigung ist nie von der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde erteilt worden. Das Vorhaben ist auch nicht genehmigungsf\u00e4hig. Der Kl\u00e4ger behauptete, dass der Beklagte wusste, dass eine Genehmigung erforderlich war, ja dass er auch wusste, dass eine solche nicht erteilt werden w\u00fcrde, da er selbst eine solche beantragt hatte und dies sei abgelehnt worden. Dies hat der Beklagte bestritten. In der Verhandlung ist dann Frau Berger vernommen worden. Die genau das vom Kl\u00e4ger behauptete vorgetragen hat.<br \/>\nDer Kl\u00e4ger meinte noch weiter, dass der Beklagte gewusst habe, dass der Kl\u00e4ger die Appartements gewerblich nutzen wollte und es ihm gerade darauf ankam, dass dies m\u00f6glich sei und trotzdem h\u00e4tte er nicht gesagt, dass es keine Genehmigung g\u00e4be.<br \/>\nDer Kl\u00e4ger hat beantragt, den Beklagten zu verurteilen, den Kaufpreis zur\u00fcckzuzahlen Zug um Zug gegen R\u00fcck\u00fcbereignung des Grundst\u00fccks.<br \/>\nAu\u00dferdem wollte er die Grunderwerbssteuer und die Notarkosten zur\u00fcck.<br \/>\nDer Beklagte wollte noch Nutzungsentsch\u00e4digung, falls die Klage Erfolg haben sollte.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider-border\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur vom August 2020 im zweiten Staatsexamen in Hamburg. 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