{"id":15327,"date":"2021-04-17T09:00:27","date_gmt":"2021-04-17T07:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=15327"},"modified":"2021-04-14T09:00:40","modified_gmt":"2021-04-14T07:00:40","slug":"gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-2-staatsexamen-bayern-vom-november-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-2-staatsexamen-bayern-vom-november-2020\/","title":{"rendered":"Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur zum 2. Staatsexamen &#8211; Bayern vom November 2020"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer <strong>echten Klausur vom November 2020 im zweiten Staatsexamen in Bayern.\u00a0<\/strong>Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div><div class=\"img-with-aniamtion-wrap \"><img decoding=\"async\" class=\"img-with-animation \" data-delay=\"0\" height=\"100%\" width=\"100%\" data-animation=\"fade-in\" src=\"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/juridicus-examensrelevant.jpg\" alt=\"\" \/><\/div><div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsfach: \u00a0Zivilrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Ged\u00e4chnisprotokoll:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kl\u00e4gerin erhebt Feststellungsantrag, dass die Vereinbarung das Arbeitsverh\u00e4ltnis nicht aufgel\u00f6st hat und fordert zus\u00e4tzlich 1200 Euro brutto. Die Beklagte ist seit 2002 bei der Beklagten in Vollzeit besch\u00e4ftigt und es gibt 15 Angestellte. sie verdiente zuletzt 2411 Euro brutto.<br \/>\nUm den letzten Monaten war die Kl\u00e4gerin vereinzelt \u00f6fters krank. In Summe nicht mehr als 4 Wochen. Wobei sie stets ein Attest beim Arbeitgeber einreichte. Der Beklagte meinte, die Kl\u00e4gerin simuliert und soll damit aufh\u00f6ren. Am 16.3.2020 war die Kl\u00e4gerin stark erk\u00e4ltet und wieder zuhause. Sie meldete sich um 7 Uhr krank. An diesem Tag machte der Arzt einen Hausbesuch, da es der Kl\u00e4gerin nicht gut ging und sie zu schwach war. Der Arzt schrieb sie bis zum 18.3.20 krank. die Kl\u00e4gerin schlief den ganzen Tag. pl\u00f6tzlich stand der Beklagte vor ihr in der Wohnung. Die Mitbewohnerin lies diesen herein. dies hatte die Kl\u00e4gerin nicht mitbekommen. Sie wurde von dem Beklagten aufgeweckt. Der Beklagte legte der Kl\u00e4gerin einen Aufhebungsvertrag vor. Dieser sag eine Beendigung zum 16.3.20 vor. Zudem seien alle Anspr\u00fcche damit abgegolten. Eine Abfindung war nicht vorgesehen. Da die Kl\u00e4gerin so schwach war und Kopfschmerzen hatte, unterschrieb sie dies, damit sie wieder zur\u00fcck ins Bett gehen konnte.<br \/>\nAls es der Kl\u00e4gerin am 18.3.20 wieder besser ging realisierte sie das ganze. Sie schrieb eine email, dass sie sich an diesen Vertrag nicht gebunden sieht, da der Beklagte ihren Zustand ausgenutzt hat. Sie schrieb eine email und erkl\u00e4rte, dass sie am 19.3 wieder zur Arbeit k\u00e4me. Der Beklagte meldete sich bei der Kl\u00e4gerin und sagt, dass der Vertrag wirksam sei und er die Kl\u00e4gerin nicht mehr besch\u00e4ftigen werde. Die Kl\u00e4gerin ist der Ansicht, ihr stehe Lohn vom 17.5-31.5 zu.<br \/>\nim Termin zur m\u00fcndlichen Verhandlung erschien aus Kl\u00e4ger-Seite niemand und es erging daher Vers\u00e4umnis-Urteil mit einer Klageabweisung. Dieses wurde am 7.8.20 per Postzustellung-Airlines in den Briefkasten der Kl\u00e4gerin zugestellt.<br \/>\nAm 21.9 erhob Rechtsanw\u00e4ltin B. Einspruch und hilfsweise Wiedereinsetzung. Die Kl\u00e4gerin ist am 14.7.20 verstorben. Ihr Rechtsnachfolge und neuer Kl\u00e4ger erhielt davon erst am 16.09.20 Kenntnis von dem Vers\u00e4umnisurteil. erst zu diesem Zeitpunkt war es ihm m\u00f6glich, die Unterlagen zu sichten, die die Mitbewohnerin der Kl\u00e4gerin erst einen Erbschein verlangte. Mit dem Einspruch erweiterte der neue Kl\u00e4ger die Klage und forderte weitere 12.000 Euro. die Summe ergebe sich aus Lohnzahlung und Urlsubsabgeltung. Der Beklagte meint, der Einspruch sei verfristet. er meint, das Urlaubsanspr\u00fcche nicht vererbbar seien.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider-border\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei den nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur vom November 2020 im zweiten Staatsexamen in Bayern.\u00a0Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0Juridicus.de. 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