{"id":16116,"date":"2021-11-09T12:00:05","date_gmt":"2021-11-09T11:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=16116"},"modified":"2021-11-05T09:27:42","modified_gmt":"2021-11-05T08:27:42","slug":"protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-brandenburg-vom-september-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-brandenburg-vom-september-2021\/","title":{"rendered":"Protokoll der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zum 1. Staatsexamen &#8211; Brandenburg vom September 2021"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem ersten\u00a0Staatsexamen der\u00a0<strong>M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Brandenburg im September 2021<\/strong>. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsthemen: Zivilrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Vorpunkte der Kandidaten<\/h2>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n<table width=\"340\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"189\">Kandidat<\/td>\n<td width=\"76\">1<\/td>\n<td width=\"76\">2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Note staatl. Teil 1. Examen<\/td>\n<td width=\"76\">9,44<\/td>\n<td width=\"76\">7,82<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">Gesamtnote 1. Examen<\/td>\n<td width=\"76\">9,37<\/td>\n<td width=\"76\">9,61<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zur Sache:<\/h2>\n<p><strong>Pr\u00fcfungsstoff:\u00a0\u00a0<\/strong>Der Pr\u00fcfer las zun\u00e4chst den Fall mit der nichtehelichen\u00a0Lebensgemeinschaft vor, der bereits in fr\u00fcheren Protokollen ausf\u00fchrlich beschrieben wurde (bis auf die Einbauk\u00fcche basiert der Fall ganz ma\u00dfgeblich auf dem vom AG Brandenburg, Urteil vom 31.03.2021 &#8211; <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=31%20C%20280\/19\" target=\"_blank\" title=\"AG Brandenburg, 31.03.2021 - 31 C 280\/19: Beendigung nichteheliche Lebensgemeinschaft - Eigentu...\">31 C 280\/19<\/a>). Dabei beschr\u00e4nkte er sich vorerst auf den Teil der Einbauk\u00fcche.<\/p>\n<p><strong>Paragraphen:\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1626.html\">\u00a71626 BGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/107.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/985.html\">\u00a7985 BGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/107.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/93.html\">\u00a793 BGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/107.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/946.html\">\u00a7946 BGB<\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/107.html\">, <\/a><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/730.html\">\u00a7730 BGB<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"line-height: 1.5;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch: <\/span><\/strong>Frage-Antwort-Diskussion, verfolgt Zwischenthemen, l\u00e4sst sich ablenken<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:<\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Dabei zuerst die Fragen: Wie ist das mit dem Sorgerecht? (verheiratet: gemeinsames Sorgerecht, wenn geschieden: im Zweifel Sorgerecht der Mutter, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1626.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 1626 BGB: Elterliche Sorge, Grunds&auml;tze\">\u00a7\u00a7 1626<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1626a.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 1626a BGB: Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerkl&auml;rungen\">1626a Abs.3 BGB<\/a>) Wer w\u00fcrde entscheiden, wenn es um die Scheidung ginge? (das Familiengericht, ist am Amtsgericht angesiedelt) Wodurch entscheidet das Familiengericht? (durch Beschluss, gerade nicht durch Urteil) Warum? (Im Wesentlichen, um den Familienfrieden zu wahren) Gelingt das? (dadurch wohl kaum).<br \/>\nDann starteten wir in die Pr\u00fcfung. Meine Pr\u00fcfungskollegin sprang hinsichtlich des Herausgabeanspruchs auf <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/985.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 985 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7 985 BGB<\/a>. Daraufhin sollte ich den \u00a7 985 anfangen zu pr\u00fcfen, dabei ging ich auf den rechtsgesch\u00e4ftlichen Erwerb der K\u00fcche von Ikea ein (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/929.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 929 BGB: Einigung und &Uuml;bergabe\">\u00a7 929 S.1 BGB<\/a>) und stellte die Lebenspartnerin, an deren Wohnung die K\u00fcche geliefert wurde, als blo\u00dfe Gehei\u00dfperson heraus, die aber selbst nicht in den Erwerb in relevanter Weise involviert war. Dann fing ich an &#8222;Er k\u00f6nnte das Eigentum gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/946.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 946 BGB: Verbindung mit einem Grundst&uuml;ck\">\u00a7 946 BGB<\/a> an den Vermieter verloren haben&#8230;&#8220;. Hier schnitt mich der Pr\u00fcfer ab und sagte &#8222;Alles klar, jetzt Frau&#8230;(also meine Kollegin)&#8220;. Diese ging auf die Einbauk\u00fcche ein und ob dies ein wesentlicher Bestandteil sei. Zun\u00e4chst <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/93.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 93 BGB: Wesentliche Bestandteile einer Sache\">\u00a7 93 BGB<\/a>, dann <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/94.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 94 BGB: Wesentliche Bestandteile eines Grundst&uuml;cks oder Geb&auml;udes\">\u00a7 94 Abs.2 BGB<\/a>. Und stellte dann den Streit dar. Mich irritierte etwas, dass sie dabei auf die regionalen Unterschiede einging. Ich meine, dass das eher bei der Frage, ob Einbauk\u00fcchen &#8222;Zubeh\u00f6r&#8220; sind eine Rolle spielt. Aber gut, der Pr\u00fcfer st\u00f6rte sich daran jedenfalls nicht und so f\u00fchrte sie weiter aus und lehnte dies dann ab. Wir unterschlugen dann allerdings den \u00a7 1006, auf den wir auf Nachfrage einmal kamen. Ich sagte, dass dieser an sich einschl\u00e4gig sei. Ihn auf den Fall anwenden (denn irgendwie greift die Vermutung ja vorliegend nicht), musste zum Gl\u00fcck meine Kollegin. Dabei stritt sie sich fast etwas mit dem Pr\u00fcfer. Irgendwie drehten sie sich n\u00e4mlich etwas im Kreis, sie sagte zwei oder dreimal &#8222;Wenn der\u00a0Sachverhalt so ist, wie sie ihn geschildert haben, dann&#8230;&#8220;, kam allerdings nie zu ihrer Folgerung, da\u00a0der Pr\u00fcfer jedes Mal sagte &#8222;Ja, genau so ist der Fall. Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen.&#8220; Das Hin- und Her brachte meine Kollegin etwas auf die Palme, was sie sich auch anmerken lie\u00df. Das ist nat\u00fcrlich nicht empfehlenswert. Ihr solltet den Pr\u00fcfer immer so freundlich und h\u00f6flich wie m\u00f6glich behandeln. Allerdings hat sich das auch nicht in ihrer Note niedergeschlagen. Der Pr\u00fcfer konnte also offensichtlich damit umgehen. Dann gingen wir zum zweiten Teil \u00fcber. Der Fall wurde um die 1000\u20ac und 200\u20ac erweitert. Dabei fragte der Pr\u00fcfer (Klassiker) wieder, was sein Lieblingswort sei? ANSPRUCHSGRUNDLAGE! Dann fing ich in Kenntnis des Falles an, zuerst die <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/730.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 730 BGB: Aufl&ouml;sung bei Tod oder Insolvenz eines Gesellschafters\">\u00a7\u00a7 730 ff. BGB<\/a> anzudenken. Lehnte diesen aber ab, da die nichteheliche Lebensgemeinschaft nicht einem Gesellschaftsvertrag gleichkomme. Hier fragte der Pr\u00fcfer nach, ob dass denn immer und zwangsl\u00e4ufig so sei. Hier konnte ich darauf verweisen, dass zumindest ein konkreter Zweck vorausgesetzt gewesen sein m\u00fcsse. Definierte die nichteheliche Lebensgemeinschaft in Abgrenzung zur Ehe und sagte, dass die blo\u00dfe Koexistenz keinen hinreichend konkreten Zweck darstelle. Das gefiel dem Pr\u00fcfer offenbar. (Anmerkung: Es macht also m\u00f6glicherweise einen Unterschied, ob man eine Falll\u00f6sung einfach auf Basis der Protokolle auswendig lernt oder zeigt, sich \u00fcber den Tellerrand hinaus damit auseinandergesetzt zu haben &#8211; bspw. wie bei mir, indem ich eben das Urteil recherchiert und mir genau durchgelesen habe). Da wir nur zu zweit waren, war die Pr\u00fcfung dann auch schon fast rum und wir konnten uns den tieferen Einstieg ins Bereicherungsrecht gl\u00fccklicherweise schenken. Zun\u00e4chst erstmal: Take it easy! Der Pr\u00fcfer ist nicht ann\u00e4hrend so schlimm, wie einem der Eindruck vermittelt wird. Er l\u00e4sst einen lange monologisieren und toleriert darin (scheinbar) auch, wenn man nicht die ideale L\u00f6sung bereit h\u00e4lt, sofern man das selbstbewusst darstellt. Befasst euch detailliert mit seinen Lieblingsthemen (DeliktsR &amp; SchadensR), aber lernt eben auch seine F\u00e4lle, insbesondere die, die k\u00fcrzlich in der Kampagne liefen. Eine Garantie daf\u00fcr, dass sie drankommen, gibt es nicht mehr, wobei es auch keine Seltenheit ist. In der Vorbereitung solltet ihr euch die F\u00e4lle dann auch konkret selbst durchdenken, sodass ihr nicht aus dem Konzept kommt, wenn er mal nachbohrt. An sich also ein \u00fcberschaubarer Arbeitsaufwand. Haut rein, ihr packt das!<\/p>\n<\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Bei den nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem ersten\u00a0Staatsexamen der\u00a0M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Brandenburg im September 2021. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0Juridicus.de. Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings. [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1755,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2024,2010,55,1703],"tags":[],"class_list":["post-16116","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-staatsexamen","category-protokolle","category-magazin","category-zivilrecht-rechtsgebiet"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1755"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16116"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16116\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16126,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16116\/revisions\/16126"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}