{"id":17759,"date":"2024-11-09T09:00:23","date_gmt":"2024-11-09T08:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=17759"},"modified":"2024-10-31T09:25:26","modified_gmt":"2024-10-31T08:25:26","slug":"gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-2-staatsexamen-berlin-vom-juni-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/gedaechtnisprotokoll-einer-echten-klausur-zum-2-staatsexamen-berlin-vom-juni-2024\/","title":{"rendered":"Ged\u00e4chtnisprotokoll einer echten Klausur zum 2. Staatsexamen &#8211; Berlin vom Juni 2024"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsfach: \u00a0Zivilrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Ged\u00e4chtnisprotokoll:<\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Es ging um eine Klage vor dem LG. Kl\u00e4gerin ist ET eines Grundst\u00fccks in Meiningen und eines in Schmalkalden. Bez\u00fcglich des Grundst\u00fccks in Meiningen einigt sich die Kl\u00e4gerin mit der Beklagten auf einen Kaufvertrag und Auflassung gegen Zahlung von 90.000 \u20ac. Der Zahlungsanspruch soll 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung der Notarin auf Eintragung einer in derselben Urkunde bewilligten Auflassung Vormerkung f\u00e4llig werden. Die Mitteilung und der Zugang erfolgen sp\u00e4ter im M\u00e4rz 2023, die Beklagte zahlt bis Mitte April 2023 nicht. Die Kl\u00e4gerin setzt Frist bis Anfang Mai, immer noch keine Zahlung. Die Beklagte erkl\u00e4rt sodann im Januar 2024 den R\u00fccktritt vom Kaufvertrag. Zudem erhielt die Beklagte den Besitz von der Kl\u00e4gerin trotzdem schon im Januar 2023. Die Beklagte hatte darauf eine Produktionshalle, welche 130T \u20ac kostete. Damit stieg auch der Wert des Grundst\u00fccks. Die Beklagte schon die Einrede eines Zur\u00fcckbehaltungsrechts hinsichtlich eines Auskunftsanspruches der Kl\u00e4gerin erhoben. Der wurde allerdings abgewiesen. \u00dcberdies hat die Beklagte auf das Nachbargrundst\u00fcck, dem Grundst\u00fcck der Kl., eine W\u00e4rmepumpe gebaut, obwohl das Grundst\u00fcck nicht in ihrem Eigentum steht. (Wertbeeintr\u00e4chtigung) Dem hatte die Kl\u00e4gerin jedoch nie zugestimmt. Die Beklagte und die Kl\u00e4gerin einigten sich au\u00dfergerichtlich auf R\u00fcckbau der W\u00e4rmepumpe und Kostentragung der Beklagten. In der m\u00fcndlichen Verhandlung wurde die R\u00fccknahme erkl\u00e4rt, Beklagte und Streithelfer willigen ein. Urspr\u00fcnglich hat die Kl\u00e4gerin mit einem Klageantrag zu 3. beantragt, die Beklagte zu verurteilen, die W\u00e4rmepumpe vom Grundst\u00fcck in Schmalkalden zu beseitigen. Die Kl\u00e4gerin beantragt schlussendlich ca., 1. die Beklagte zu verurteilen, die Zustimmung zur L\u00f6schung der Vormerkung zur Auflassung betreffend das Grundst\u00fcck in Meiningen zu bewilligen, 2. festzustellen, dass ein Anspruch auf \u00dcbereignung aus dem Kaufvertrag nicht besteht. Die Beklagte beantragt, die Klage abzuweisen. Die Beklagte r\u00fcgt Zust\u00e4ndigkeit bez\u00fcglich Klageantrag zu 1., bez\u00fcglich Klageantrag zu 2. l\u00e4sst sie sich r\u00fcge los in mdl. Verhandlung ein (genau: nimmt R\u00fcge teilweise diesbez\u00fcglich zur\u00fcck). Sie meint, dass kein Feststellungsinteresse bez. des Antrages zu 2 gegeben sei. Sie meint, dass R\u00fccktritt unwirksam sei. Sie behauptet, die Beklagte habe Finanzierungsunterlagen nicht zur Verf\u00fcgung gestellt, wozu diese verpflichtet, gewesen sei. Deshalb sei die Finanzierung gescheitert durch die Banken. Sie erhebt die Einrede eines Zur\u00fcckbehaltungsrechts in Bezug auf get\u00e4tigte Verwendungen und Aufwendungen bez\u00fcglich des Grundst\u00fccks durch den Bau der Halle. Der Nebenintervenientin r\u00fcgt, dass er an der au\u00dfergerichtlichen Einigung nicht beteiligt gewesen sei. Die Kostentragungslast sei deshalb unwirksam. Er bestreitet das Bestehen der Abrede.<\/p>\n<\/div>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den obigen Klausurprotokoll handelt es sich um das Ged\u00e4chtnisprotokoll einer <strong>echten Klausur vom Juni 2024 im zweiten Staatsexamen in Berlin. <\/strong>Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider-border\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Pr\u00fcfungsfach: \u00a0Zivilrecht [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Ged\u00e4chtnisprotokoll: Es ging um eine Klage vor dem LG. Kl\u00e4gerin ist ET eines Grundst\u00fccks in Meiningen und eines in Schmalkalden. Bez\u00fcglich des Grundst\u00fccks in Meiningen einigt sich die Kl\u00e4gerin mit der Beklagten auf einen Kaufvertrag und Auflassung gegen Zahlung von 90.000 \u20ac. 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