{"id":18301,"date":"2025-11-20T12:00:01","date_gmt":"2025-11-20T11:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=18301"},"modified":"2025-11-13T11:07:52","modified_gmt":"2025-11-13T10:07:52","slug":"protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-2-staatsexamen-bayern-vom-oktober-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-2-staatsexamen-bayern-vom-oktober-2025\/","title":{"rendered":"Protokoll der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zum 2. Staatsexamen &#8211; Bayern vom Oktober 2025"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsthemen: Strafrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2>Vorpunkte der Kandidaten<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<table width=\"265\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"189\">\n<p style=\"text-align: left;\">Kandidat<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p style=\"text-align: center;\">1<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">\n<p style=\"text-align: left;\">Endpunkte<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p style=\"text-align: center;\">9,02<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">\n<p style=\"text-align: left;\">Endnote<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p style=\"text-align: center;\">10,21<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">\n<p style=\"text-align: left;\">Endnote 1. Examen<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p style=\"text-align: center;\">7,22<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zur Sache:<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Pr\u00fcfungsstoff:\u00a0<\/strong>protokollfest<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Pr\u00fcfungsthemen: <\/strong>StGB AT: Versuch und R\u00fccktritt StGB BT: K\u00f6rperverletzungsdelikte, inbs. Mord und Totschlag StPO: Entscheidung in der Revision GVG: Instanzenzug im Strafprozessrecht<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Paragraphen: <\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/311b.html\">\u00a7211 StPO, \u00a7212 StGB, \u00a723 StGB, \u00a774 GVG, \u00a7354 StPO<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"line-height: 1.5;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch: <\/span><\/strong><span style=\"line-height: 1.5;\">Frage-Antwort-Diskussion, h\u00e4lt Reihenfolge ein, Intensivbefragung Einzelner, verfolgt Zwischenthemen, Fragestellung klar<\/span><\/p>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pr\u00fcfer schilderte einen Sachverhalt, den er wohl bereits mehrfach gepr\u00fcft hatte: Drei Personen \u2013 B, C und D \u2013 stehen neben einem geparkten Pkw und unterhalten sich. D befindet sich auf H\u00f6he des Kofferraums, C in der Mitte des Wagens und B im Bereich der Motorhaube. A f\u00e4hrt an dem Auto vorbei und feuert aus dem ge\u00f6ffneten Seitenfenster in Richtung der Wagenmitte und der Motorhaube. B wird nicht getroffen, springt \u00fcber die Motorhaube und fl\u00fcchtet in ein nahegelegenes Geb\u00e4ude. Auch C und D werden verfehlt und werfen sich zu Boden. Nachdem A erkennt, dass keiner der Anwesenden verletzt wurde, f\u00e4hrt er \u2013 obwohl er noch ausreichend Munition besitzt \u2013 davon. Der erste Pr\u00fcfling begann mit dem schwersten Delikt, dem versuchten Totschlag (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/212.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 212 StGB: Totschlag\">\u00a7\u00a7 212<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 StGB: Strafbarkeit des Versuchs\">23<\/a> I, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/12.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 12 StGB: Verbrechen und Vergehen\">12<\/a> I StGB). Da keine Person zu Tode gekommen war, verneinte er eine vollendete Tat und bejahte die Vorpr\u00fcfung f\u00fcr den Versuch. Er pr\u00fcfte den Versuch gegen\u00fcber B und C, schloss jedoch D aus, da A offensichtlich nicht in dessen Richtung gezielt hatte. Der Pr\u00fcfer legte in der Diskussion besonderen Wert auf die pr\u00e4zise Begrifflichkeit: Statt des Ausdrucks \u201eTatplan\u201c erwartete er die korrekte Bezeichnung \u201eTatentschluss\u201c. Der folgende Pr\u00fcfling ging einen Schritt weiter und pr\u00fcfte einen versuchten Mord (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/211.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 211 StGB: Mord\">\u00a7\u00a7 211<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 StGB: Strafbarkeit des Versuchs\">23<\/a> I, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/12.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 12 StGB: Verbrechen und Vergehen\">12<\/a> I StGB). Er definierte die Mordmerkmale \u201eHeimt\u00fccke\u201c und \u201eniedrige Beweggr\u00fcnde\u201c und nahm anschlie\u00dfend eine Subsumtion vor. Der Pr\u00fcfer merkte an, dass auch das Merkmal der \u201eMordlust\u201c zu pr\u00fcfen gewesen w\u00e4re, das jedoch unber\u00fccksichtigt blieb. Die Heimt\u00fccke wurde letztlich bejaht. Ein weiterer Pr\u00fcfling befasste sich sodann mit der Frage des R\u00fccktritts. Er unterschied dabei zutreffend zwischen dem Versuch zum Nachteil von C und demjenigen gegen\u00fcber B, was dem Pr\u00fcfer positiv auffiel. Der Pr\u00fcfling wandte sich der Pr\u00fcfung bez\u00fcglich C zu: Hinsichtlich C verneinte er einen fehlgeschlagenen Versuch, da A noch Munition gehabt habe und somit weitere Sch\u00fcsse m\u00f6glich gewesen w\u00e4ren. Der Versuch sei unbeendet gewesen; A habe freiwillig von der weiteren Tatausf\u00fchrung Abstand genommen, indem er wegfuhr \u2013 aus autonomen, nicht \u00e4u\u00dferen Gr\u00fcnden. Beim R\u00fccktritt in Bezug auf B stellte der n\u00e4chste Pr\u00fcfling zun\u00e4chst fest, dass A die Tat gegen B nicht mehr h\u00e4tte fortsetzen k\u00f6nnen, da B bereits gefl\u00fcchtet war. Der Versuch sei daher fehlgeschlagen. Auf die Frage, ob Tateinheit oder Tatmehrheit vorliege, argumentierte der Pr\u00fcfling f\u00fcr Tatmehrheit. Der Pr\u00fcfer wandte sich daraufhin wieder an den ersten Pr\u00fcfling und fragte nach dessen Bewertung. Dieser nahm Tateinheit an, wies jedoch darauf hin, dass umstritten sei, ob innerhalb einer tateinheitlichen Handlung ein teilweiser R\u00fccktritt m\u00f6glich sei. Diese differenzierte Betrachtung gefiel Herrn Calame. Der Pr\u00fcfling folgerte, dass ein R\u00fccktritt entweder vollst\u00e4ndig oder gar nicht m\u00f6glich sei, weshalb er den Angeklagten freisprechen w\u00fcrde. Der n\u00e4chste Pr\u00fcfling vertrat die Gegenauffassung: Ein teilweiser R\u00fccktritt m\u00fcsse auch bei Tateinheit zul\u00e4ssig sein. Folglich w\u00fcrde er A wegen versuchten Mordes zum Nachteil des C verurteilen. Auf die Nachfrage, an welcher Stelle er den R\u00fccktritt gegen\u00fcber B thematisieren w\u00fcrde, verwies er auf den Vermerk (gemeint waren wohl die Urteilsgr\u00fcnde). Der Pr\u00fcfer erkl\u00e4rte, dass genau dieser Meinungsstreit in der Praxis relevant gewesen sei: Das Landgericht hatte einen vollst\u00e4ndigen R\u00fccktritt bei Tateinheit angenommen und A freigesprochen, w\u00e4hrend das Revisionsgericht dies anders sah und das Urteil aufhob. Im Anschluss wechselte der Pr\u00fcfer in den strafprozessualen Teil der Pr\u00fcfung. Er fragte, welches Gericht f\u00fcr das Verfahren zust\u00e4ndig sei. Der Pr\u00fcfling nannte zutreffend die Gro\u00dfe Strafkammer des Landgerichts (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GVG\/74.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 74 GVG\">\u00a7 74 I, II GVG<\/a>), also das sogenannte Schwurgericht. Auf die Frage nach der Revisionsinstanz wurde der Bundesgerichtshof (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GVG\/135.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 135 GVG\">\u00a7 135 GVG<\/a>) genannt. Da der Pr\u00fcfling zun\u00e4chst irrt\u00fcmlich das Bayerische Oberste Landesgericht erw\u00e4hnte, fragte der Pr\u00fcfer nach dessen Zust\u00e4ndigkeit. Der Pr\u00fcfling korrigierte sich: Das BayObLG entscheidet \u00fcber Revisionen gegen Urteile der Berufungsinstanzen (Landgerichte) sowie Sprungrevisionen gegen erstinstanzliche Urteile der Amtsgerichte. Anschlie\u00dfend ging es um die Entscheidungsbefugnisse des BGH. Dieser kann nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StPO\/354.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 354 StPO: Eigene Entscheidung in der Sache; Zur&uuml;ckverweisung\">\u00a7 354 StPO<\/a> entweder selbst entscheiden oder die Sache zur\u00fcckverweisen. Eine Entscheidung \u201ein eigener Sache\u201c nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StPO\/354.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 354 StPO: Eigene Entscheidung in der Sache; Zur&uuml;ckverweisung\">\u00a7 354 I StPO<\/a> kommt nur bei Delikten mit zwingender lebenslanger Strafe \u2013 also Mord \u2013 in Betracht, was hier wegen des lediglich versuchten Mordes ausgeschlossen war. Es wurde diskutiert, ob die Aufhebung der Entscheidung mit oder ohne Aufhebung der Feststellungen zu erfolgen habe. Der Pr\u00fcfling argumentierte, dass das Urteil unter Aufhebung der bisherigen Feststellungen zur\u00fcckzuverweisen sei, da das erstinstanzliche Gericht den Angeklagten freigesprochen und daher keine Feststellungen zu Milderungsgr\u00fcnden (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/23.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 23 StGB: Strafbarkeit des Versuchs\">\u00a7 23<\/a> II i.V.m. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/49.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 49 StGB: Besondere gesetzliche Milderungsgr&uuml;nde\">\u00a7 49 I StGB<\/a>) getroffen habe. Abschlie\u00dfend fragte Herr Calame, an welches Gericht zur\u00fcckverwiesen wird \u2013 an das erstinstanzliche Landgericht, allerdings an eine andere Strafkammer. Damit endete die Pr\u00fcfung. Hinweis zur Vorbereitung: Fokussiert euch im materiellen Recht auf den Allgemeinen Teil des StGB, insbesondere Versuch und R\u00fccktritt, sowie auf K\u00f6rperverletzungsdelikte. In der StPO sind der Instanzenzug und die Wirkungen der Revision pr\u00fcfungsrelevant. Der Pr\u00fcfer f\u00fchrt die Pr\u00fcfung strukturiert und freundlich, gibt bei fehlenden Punkten Hinweise und legt Wert auf pr\u00e4zise Definitionen und saubere Subsumtionen. Bleibt ruhig \u2013 ihr schafft das! Viel Erfolg und Gl\u00fcck f\u00fcr eure Pr\u00fcfung.<\/p>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den obigen anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten Staatsexamen der <strong>M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Bayern vom Oktober 2025.<\/strong>\u00a0Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;full_width_background&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;]<div  class=\"divider\"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Pr\u00fcfungsthemen: Strafrecht [\/vc_column_text][vc_column_text] Vorpunkte der Kandidaten [\/vc_column_text][vc_column_text] Kandidat 1 Endpunkte 9,02 Endnote 10,21 Endnote 1. Examen 7,22 [\/vc_column_text][vc_column_text] Zur Sache: Pr\u00fcfungsstoff:\u00a0protokollfest Pr\u00fcfungsthemen: StGB AT: Versuch und R\u00fccktritt StGB BT: K\u00f6rperverletzungsdelikte, inbs. 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