{"id":18744,"date":"2026-10-27T12:00:56","date_gmt":"2026-10-27T11:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/?p=18744"},"modified":"2026-10-18T14:48:04","modified_gmt":"2026-10-18T12:48:04","slug":"protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-niedersachsen-von-september-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/protokoll-der-muendlichen-pruefung-zum-1-staatsexamen-niedersachsen-von-september-2026\/","title":{"rendered":"Protokoll der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zum 1. Staatsexamen &#8211; Niedersachsen von September 2026"},"content":{"rendered":"[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2>Pr\u00fcfungsthemen: Zivilrecht<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Vorpunkte der Kandidaten<\/h2>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<table width=\"265\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"189\">\n<p style=\"text-align: left;\">Kandidat<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p style=\"text-align: center;\">1<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">\n<p style=\"text-align: left;\">Endpunkte<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p style=\"text-align: center;\">9,46<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"189\">\n<p style=\"text-align: left;\">Endnote<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p style=\"text-align: center;\">10,67<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zur Sache:<\/h2>\n<p><strong>Pr\u00fcfungsthemen: <\/strong>protokollfest<\/p>\n<p><strong>Pr\u00fcfungsthemen:<\/strong> Sachenrecht, ZPO, etwas Delikts- und Bereicherungsrecht<\/p>\n<p><strong>Paragraphen:<\/strong> <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/91a.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 91a ZPO: Kosten bei Erledigung der Hauptsache\">\u00a791a ZPO<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/985.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 985 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7985 BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/812.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 812 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7812 BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7823 BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/985.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 985 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7985 BGB<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"line-height: 1.5;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:<\/span><\/strong> Frage-Antwort-Diskussion, Intensivbefragung Einzelner, hart am Fall, Fragestellung klar<\/p>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch:<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In die Pr\u00fcfung eingestiegen wurde mit der Frage, ob der erste Pr\u00fcfling erkl\u00e4ren k\u00f6nne, was denn mit der Erledigung gemeint sei. Meine Kommilitonin nannte sowohl die beidseitige Erledigungserkl\u00e4rung nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/91a.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 91a ZPO: Kosten bei Erledigung der Hauptsache\">\u00a7 91a I 1 ZPO<\/a> als auch die einseitige Erledigungserkl\u00e4rung, die nicht normiert sei und erl\u00e4uterte ausf\u00fchrlicher die normierte Erledigung. Die Zweite Kommilitonin wurde dann gefragt, ob sie die einseitige Erledigungserkl\u00e4rung n\u00e4her erl\u00e4utern k\u00f6nne, die \u2013 auf Nachfrage vom Pr\u00fcfer &#8211; vom Kl\u00e4ger ausgehe. Bez\u00fcglich der einseitigen Erledigungserkl\u00e4rung wurde noch gefragt, ob es sich dabei um eine Beschr\u00e4nkung oder Erweiterung des Klageantrags i.S.d. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/264.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 264 ZPO: Keine Klage&auml;nderung\">\u00a7 264 Nr. 2 ZPO<\/a> handele. Die dritte Kommilitonin wurde dann nach dem Unterschied zwischen der teilweisen und der vollst\u00e4ndigen Erledigungserkl\u00e4rung gefragt und ob sie denn ein Beispiel f\u00fcr die teilweise Erledigungserkl\u00e4rung nennen k\u00f6nne. Sie stellte dabei auf das Mitverschulden nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/254.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 254 BGB: Mitverschulden\">\u00a7 254 BGB<\/a> ab, wonach eine Quotelung m\u00f6glich sei. Darauf wollte der Pr\u00fcfer aber scheinbar nicht hinaus und fragte mich, ob ich ein anderes Beispiel nennen k\u00f6nne, woraufhin ich den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/362.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 362 BGB: Erl&ouml;schen durch Leistung\">\u00a7 362 BGB<\/a>, also die Erf\u00fcllung durch teilweise Zahlung nannte. Damit zufrieden fragte er mich noch, ob ich wisse, was denn in \u00a7 91a S. 2 geregelt sei, woraufhin ich nach mehrfachen L\u00f6sungsans\u00e4tzen und Umformulieren der Fragestellung wegen des Wortlauts \u201edasselbe gilt\u201c auf den von ihn gew\u00fcnschten Begriff der \u201eFiktion\u201c der Zustimmung des Beklagten kam. Scheut euch also nicht, den Pr\u00fcfer auch zu fragen, wenn ihr die Fragestellung nicht versteht oder ob er diese ggf. umformulieren kann. Wenn ihr mit ihm am Ende zu dem richtigen Ergebnis kommt, sollte sich das nicht (wirklich) negativ auf die Note auswirken. Nachdem jeder der 4 Pr\u00fcflinge auf eine ZPO-Frage antworten durfte, begannen wir mit dem Fall, der umgedreht bereits zu Beginn der Pr\u00fcfung auf dem Tisch lag. Dieser lautete (sinngem\u00e4\u00df) wie folgt: G erwarb von Z zehn H\u00fchner, wobei bei der \u00dcbergabe nicht G selbst, sondern ihr Angestellter A anwesend war und die H\u00fchner entgegennahm. Diese H\u00fchner wurden der G von dem Dieb D aus ihrem Stall entwendet. Dieser (D) wiederum ver\u00e4u\u00dferte die H\u00fchner an W, der von alldem nichts wusste. W f\u00fctterte die H\u00fchner und versorgte sie mit den notwendigen Arzneimitteln. Die H\u00fchner legten insgesamt 100 Eier. Als G herausfand, wo sich \u201eseine\u201c H\u00fchner befinden, verlangte er von W Herausgabe. W entgegnete, dass zumindest die 100 Eier ihm geh\u00f6ren m\u00fcssten. Jedenfalls m\u00f6chte er die Aufwendungen f\u00fcr das Futter und die Medizin ersetzt haben. Fallfrage: Hat G gegen W einen Anspruch auf Herausgabe der H\u00fchner und der 100 Eier? Wir begannen mit dem Anspruch auf Herausgabe der H\u00fchner. Obwohl ich als letztes mit der ZPO-Frage dran war, fragte der Pr\u00fcfer erneut mich nach den nun in Betracht kommenden Anspruchsgrundlagen. Seid also immer aufmerksam und verlasst euch nicht darauf, dass ihr nicht erneut gefragt werdet, wenn ihr gerade schon (vermeintlich abschlie\u00dfend) geantwortet habt. Ich nannte <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/985.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 985 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7 985 BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/861.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 861 BGB: Anspruch wegen Besitzentziehung\">\u00a7 861 BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1007.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 1007 BGB: Anspr&uuml;che des fr&uuml;heren Besitzers, Ausschluss bei Kenntnis\">\u00a7 1007 I, II BGB<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 I BGB<\/a>. Daraufhin fragte mich der Pr\u00fcfer, wie es denn sein k\u00f6nne, dass hier <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 I BGB<\/a> als Anspruchsgrundlage in Betracht kommt, dieser sei doch auf Schadensersatz gerichtet und nicht auf Herausgabe. Nach kurzem \u00dcberlegen antwortete ich, dass dieser wegen der in <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/249.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 249 BGB: Art und Umfang des Schadensersatzes\">\u00a7 249 I BGB<\/a> geregelten Naturalrestitution auch auf Herausgabe gerichtet sein kann. Ich sollte noch die Voraussetzungen des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/985.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 985 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7 985 BGB<\/a> benennen, mit dem wir starteten, und dieser wurde dann von meinen Kommilitoninnen durchgepr\u00fcft: Urspr\u00fcnglich war Z Eigent\u00fcmer der H\u00fchner, das Eigentum an den H\u00fchnern k\u00f6nnte gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/929.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 929 BGB: Einigung und &Uuml;bergabe\">\u00a7 929 S. 1 BGB<\/a> auf G \u00fcbergegangen sein, was auch unproblematisch der Fall war. Dort wollte der Pr\u00fcfer nur einmal die Norm des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/90a.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 90a BGB: Tiere\">\u00a7 90a S. 3 BGB<\/a> h\u00f6ren und h\u00f6ren, dass der Angestellte A in dem Fall Besitzdiener des G gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/855.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 855 BGB: Besitzdiener\">\u00a7 855 BGB<\/a> war. Das Eigentum hatte G nicht an W gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/932.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 932 BGB: Gutgl&auml;ubiger Erwerb vom Nichtberechtigten\">\u00a7 932 I BGB<\/a> verloren, zwar war W gutgl\u00e4ubig gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/932.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 932 BGB: Gutgl&auml;ubiger Erwerb vom Nichtberechtigten\">\u00a7 932 II BGB<\/a>, jedoch lag ein Abhandenkommen gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/935.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 935 BGB: Kein gutgl&auml;ubiger Erwerb von abhanden gekommenen Sachen\">\u00a7 935 I BGB<\/a> durch den Diebstahl vor, sodass G insgesamt Eigent\u00fcmer war. W war auch unmittelbarer Besitzer gem. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/854.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 854 BGB: Erwerb des Besitzes\">\u00a7 854 BGB<\/a>. Bei einem Recht zum Besitz des W kam kurz der Kaufvertrag zwischen D und W zur Sprache, jedoch wollte der Pr\u00fcfer hier h\u00f6ren, dass ein solches Recht zum Besitz an der inter-partes-Wirkung bzw. an der Relativit\u00e4t der Schuldverh\u00e4ltnisse scheitert. Eine weitere Kommilitonin ging dann noch auf das Zur\u00fcckbehaltungsrecht wegen eines m\u00f6glichen Anspruchs aus \u00a7 994 bzw. \u00a7 996 ein, bei dem der Pr\u00fcfer den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/273.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 273 BGB: Zur&uuml;ckbehaltungsrecht\">\u00a7\u00a7 273<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1000.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 1000 BGB: Zur&uuml;ckbehaltungsrecht des Besitzers\">1000 BGB<\/a> h\u00f6ren wollte, als Recht zum Besitz ein. Sie stellte noch den Streit dar, ob ein Zur\u00fcckbehaltungsrecht ein Recht zum Besitz sei und sollte Argumente f\u00fcr beide Seiten nennen. Der Pr\u00fcfer fragte noch, welche Seite der BGH vertrete (Recht zum Besitz bez\u00fcglich <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/273.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 273 BGB: Zur&uuml;ckbehaltungsrecht\">\u00a7 273 BGB<\/a> (+), muss aber einrede Weise geltend gemacht werden). Der \u00a7 994 m\u00fcsste an dieser Stelle allerdings an <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/994.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 994 BGB: Notwendige Verwendungen\">\u00a7 994 I S. 2 BGB<\/a> gescheitert sein. Ich glaube danach wurde wieder ich (au\u00dferhalb der Reihenfolge) gefragt, ob mir noch ein weiteres Recht zum Besitz einfallen w\u00fcrde, wobei ich f\u00e4lschlicherweise auf den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/953.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 953 BGB: Eigentum an getrennten Erzeugnissen und Bestandteilen\">\u00a7 953 BGB<\/a> einging und ehrlicherweise nichts Sinnvolles mehr von mir gab. Den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/953.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 953 BGB: Eigentum an getrennten Erzeugnissen und Bestandteilen\">\u00a7 953 BGB<\/a> sollte ich dennoch durchpr\u00fcfen, aber zu welchem Ergebnis wir schlussendlich kamen, wei\u00df ich leider nicht mehr. Meine Kommilitonen mussten dann noch die restlichen in Betracht kommenden Anspr\u00fcche durchpr\u00fcfen: <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/861.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 861 BGB: Anspruch wegen Besitzentziehung\">\u00a7 861 I BGB<\/a> scheiterte an der fehlenden verbotenen Eigenmacht des W, wobei \u2013 wie ich nach Freigabe der Frage feststellte \u2013 auch <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/858.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 858 BGB: Verbotene Eigenmacht\">\u00a7 858 II 2 BGB<\/a> wegen der Gutgl\u00e4ubigkeit des W nicht dar\u00fcber hinweghalf. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1007.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 1007 BGB: Anspr&uuml;che des fr&uuml;heren Besitzers, Ausschluss bei Kenntnis\">\u00a7 1007 I BGB<\/a> scheiterte wieder an der Gutgl\u00e4ubigkeit des W. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1007.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 1007 BGB: Anspr&uuml;che des fr&uuml;heren Besitzers, Ausschluss bei Kenntnis\">\u00a7 1007 II BGB<\/a> m\u00fcsste durchgegangen sein (?). Bei <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 I BGB<\/a> ging es prim\u00e4r um die Anwendbarkeit des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 I BGB<\/a> wegen der Sperrwirkung des EBV. Als letztes kam ich wieder dran und sollte den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/812.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 812 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7 812 I 1 Alt. 1 BGB<\/a> bzw. nach Ablehnung wegen des Vorrangs der Leistungskondiktion den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/812.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 812 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7 812 I 1 Alt. 2 BGB<\/a> pr\u00fcfen. Bei <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/812.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 812 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7 812 I 1 Alt. 2 BGB<\/a> stand ich bei der Subsumtion lange auf dem Schlauch, weshalb wir wegen der fortgeschrittenen Zeit an dieser Stelle abbrachen. Mit einem sehr unguten Gef\u00fchl ging ich damit aus der Pr\u00fcfung. Dieses tr\u00fcgt mich zum Gl\u00fcck, da ich trotz der zwei gro\u00dfen Patzer (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/953.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 953 BGB: Eigentum an getrennten Erzeugnissen und Bestandteilen\">\u00a7 953 BGB<\/a> und <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/812.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 812 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7 812 I 1 Alt. 2 BGB<\/a>) mit 10 Punkten aus der Pr\u00fcfung ging. Ich habe euch deshalb versucht zu veranschaulichen, wie oft ich einen Redebeitrag hatte und an welchen Stellen ich auch mal Fragen beantworten konnte, die von meinen Kommilitoninnen nicht beantwortet wurden und dann freigegeben wurden. Ich glaube mit diesen \u201eBonusfragen\u201c au\u00dferhalb eurer Reihenfolge k\u00f6nnt ihr eigene Fehler dann wieder gut machen, so hatte ich zumindest bei mir den Eindruck. Versucht also immer aufmerksam zuzuh\u00f6ren und ggf. mit Blickkontakt zu signalisieren, dass ihr die Antwort wisst.<\/p>\n[\/vc_column_text]<div  class=\"divider\"><\/div>[vc_column_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den obigen anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem ersten Staatsexamen der <strong>M\u00fcndlichen Pr\u00fcfung in Niedersachsen von September 2026.<\/strong>\u00a0Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs\u00a0<a href=\"http:\/\/www.juridicus.de\/pruefungsprotokolle\">Juridicus.de<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weggelassen wurden die Angaben zum Pr\u00fcferverhalten. Die Schilderung des Falles und die L\u00f6sung beruhen ausschlie\u00dflich auf der Wahrnehmung des Pr\u00fcflings.<\/p>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220; text_color=&#8220;dark&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; overlay_strength=&#8220;0.3&#8243;][vc_column column_padding=&#8220;no-extra-padding&#8220; column_padding_position=&#8220;all&#8220; background_color_opacity=&#8220;1&#8243; background_hover_color_opacity=&#8220;1&#8243; width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Pr\u00fcfungsthemen: Zivilrecht [\/vc_column_text][vc_column_text] Vorpunkte der Kandidaten [\/vc_column_text][vc_column_text] Kandidat 1 Endpunkte 9,46 Endnote 10,67 [\/vc_column_text][vc_column_text] Zur Sache: Pr\u00fcfungsthemen: protokollfest Pr\u00fcfungsthemen: Sachenrecht, ZPO, etwas Delikts- und Bereicherungsrecht Paragraphen: \u00a791a ZPO, \u00a7985 BGB, \u00a7812 BGB, \u00a7823 BGB, \u00a7985 BGB Pr\u00fcfungsgespr\u00e4ch: Frage-Antwort-Diskussion, Intensivbefragung Einzelner, hart am Fall, Fragestellung klar [\/vc_column_text][vc_column_text] [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;in_container&#8220; scene_position=&#8220;center&#8220;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1755,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2024,2010,55,1703],"tags":[],"class_list":["post-18744","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-staatsexamen","category-protokolle","category-magazin","category-zivilrecht-rechtsgebiet"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1755"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18744"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18744\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18745,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18744\/revisions\/18745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}