{"id":7678,"date":"2016-07-22T12:00:39","date_gmt":"2016-07-22T10:00:39","guid":{"rendered":"http:\/\/examensrelevant.de\/?p=7678"},"modified":"2018-12-12T19:55:45","modified_gmt":"2018-12-12T18:55:45","slug":"repetitorium-zum-polizei-und-ordnungsrecht-fall-8-der-wirt-als-sein-bester-gast-aufgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juridicus.de\/blog\/repetitorium-zum-polizei-und-ordnungsrecht-fall-8-der-wirt-als-sein-bester-gast-aufgabe\/","title":{"rendered":"Repetitorium zum Polizei- und Ordnungsrecht &#8211; Fall 8: Der Wirt als sein bester Gast &#8211; Aufgabe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #008000;\">Dieser Fall\u00a0besch\u00e4ftigt sich mit den Voraussetzungen f\u00fcr den <strong>Widerruf einer Gastst\u00e4ttenerlaubnis<\/strong> wegen <strong>Unzuverl\u00e4ssigkeit<\/strong> im Rahmen eines Verfahrens nach <strong><a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/VwGO\/80.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 80 VwGO [Aufschiebende Wirkung, vorl&auml;ufiger Rechtsschutz]\">\u00a7 80 V VwGO<\/a>.<\/strong>\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: #008000;\">Die L\u00f6sung zu diesem Fall wird am<strong>\u00a025.07.2016<\/strong> zur Verf\u00fcgung gestellt!<br \/>\nDen gr\u00f6\u00dften Lerneffekt erzielt Ihr, wenn Ihr erstmal versucht, den Fall durchzul\u00f6sen, um dann mit der L\u00f6sung den Lernerfolg zu \u00fcberpr\u00fcfen und L\u00fccken zu schlie\u00dfen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fall 8 &#8211;\u00a0Der Wirt als sein bester Gast<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">G betreibt eine Schank- und Speisewirtschaft in der kreisfreien Stadt B in NRW. Der Oberb\u00fcrgermeister (OB) hat ihm unter dem 10.10.1999 eine Gast\u00adst\u00e4ttenerlaubnis erteilt. Nach den Feststellungen der Polizei und der Au\u00ad\u00dfenbeamten des OB ist er im Jahre 2002 bereits 2 x in angetrunkenem Zustand in seiner Wirtschaft angetroffen worden. Es bestehen auch Steuerr\u00fcckst\u00e4nde des G beim Finanzamt in H\u00f6he von 80.000,&#8211; Euro. Die erforderlichen Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen gegen\u00fcber dem Finanzamt sind in den letzten 10 Monaten unterblieben. Ferner hat G die Sozialver\u00adsicherungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr seine beiden Angestellten nicht an den Sozialver\u00adsicherungstr\u00e4ger abgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem G am 08.08.2002 erneut in betrunkenem Zustand in seiner Gast\u00adwirtschaft angetroffen wurde, widerrief der zust\u00e4ndige OB unter Berufung auf die \u00a7\u00a7 15 und 31 Gastst\u00e4ttenG, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GewO\/15.html\" target=\"_blank\" title=\"&sect; 15 GewO: Empfangsbescheinigung, Betrieb ohne Zulassung\">\u00a7 15 Abs. 2 GewO<\/a> mit Bescheid vom 10.08.2002 nach vorheriger Anh\u00f6rung des G (auch im Hinblick auf die beabsichtigte Anordnung der sofortigen Vollziehung) die Gastst\u00e4ttenkonzession, ordnete die Schlie\u00ad\u00dfung der Gastst\u00e4tte und zugleich die sofortige Vollziehung seines Bescheides an. Zur Begr\u00fcndung f\u00fchrte er aus, dass G infolge seiner Unzuverl\u00e4ssigkeit nicht mehr in der Lage sei, den Pflichten eines Gastwirts nachzukom\u00admen. Dadurch werde die \u00f6ffentliche Ordnung in besonderem Ma\u00dfe gef\u00e4hrdet. Nach Abw\u00e4gung aller Umst\u00e4nde sei die Anordnung der Schlie\u00dfung und der sofortigen Vollziehung auch zum Schutz der G\u00e4ste und Angestellten notwendig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter dem 12.08.2002 legt G Widerspruch ein. Die Steuerschulden wolle er begleichen, sobald es gesch\u00e4ftlich wieder besser gehe. Nach dem Urteil seiner G\u00e4ste sei er zudem ein ,,guter Wirt&#8220;, der OB k\u00f6nne ,,ja mal nachfragen&#8220;. Durch die beh\u00f6rdlichen Ma\u00dfnahmen w\u00fcrde er seiner beruflichen Existenz beraubt. Das Heer der Arbeitslosen w\u00fcrde so beh\u00f6rdlicherseits bewusst verst\u00e4rkt. Allein deshalb sei der Bescheid rechtswidrig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Schriftsatz vom 20.08.2002 bittet G unter Bezugnahme auf sein Vor\u00adbringen im Widerspruch das zust\u00e4ndige Verwaltungsgericht um Hilfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Fall\u00a0besch\u00e4ftigt sich mit den Voraussetzungen f\u00fcr den Widerruf einer Gastst\u00e4ttenerlaubnis wegen Unzuverl\u00e4ssigkeit im Rahmen eines Verfahrens nach \u00a7 80 V VwGO.\u00a0 Die L\u00f6sung zu diesem Fall wird am\u00a025.07.2016 zur Verf\u00fcgung gestellt! 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