Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur zum 1. Staatsexamen – NRW vom April 2026

Prüfungsfach:  Strafrecht

Gedächtnisprotokoll:

Es war dem Beschluss vom 17. April 2024 – 1 StR 403/23 nachempfunden. Ein 17-Jähriger und ein Volljähriger, aber Geschäftsunfähiger hatten beide einen Leistenbruch. Beide sollten vom Arzt operiert werden. Die Mutter des Geschäftsunfähigen wollte eine zeitgleiche Sterilisierung ihres Sohnes. Sie weiß nicht, dass sie das nicht ohne Familiengericht entscheiden kann und denkt, dass sie einwilligen kann. Der Arzt hingegen weiß, dass die Einwilligung der Mutter nicht reicht, ihm ist das aber egal, er findet das Einschalten des Familiengerichtes unnötig und informiert die Mutter nicht. Er sterilisiert aus Versehen den Minderjährigen und sagt ihm das nicht selbst, nachdem er seinen eigenen Fehler bemerkt hat, sondern ein anderer Arzt bemerkt dies zufällig und der 17-Jährige kann rezertifiziert werden. Die pp geschah mit einem Skalpell. danach droht ein Mann, allen zu erzählen, dass der Arzt einen Fehler gemacht hat und erpresst den Arzt für Geld. Der Arzt zahlt zunächst Geld und streitet dann mit dem Mann und sie beleidigen sich gegenseitig und drohen sich. Der Arzt erschießt den Mann daraufhin aus Angst, dass er seinen Ruf schädigen könnte.

Bei den obigen Klausurprotokoll handelt es sich um das Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur vom April 2026 im ersten Staatsexamen in NRW. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

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