Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur zum 2. Staatsexamen – Hessen vom November 2025

Prüfungsfach:  Sonstiges

Gedächtnisprotokoll:

Es handelte sich um eine Revisionsklausur. Der Angeklagte wurde wegen Mordes (Mordmerkmal: Grausamkeit) verurteilt. Der Sachverhalt schilderte sich in etwa wie folgt: Der Angeklagte drang in die Wohnung des Geschädigten ein und forderte ihn zur Herausgabe von Geld und Wertgegenständen auf. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, versetzte er dem Tatopfer – in einer ersten Phase des Tatgeschehens – Faustschläge ins Gesicht. Da er weder Geld erhalten noch finden konnte (2.000 €, die in einer Socke versteckt waren, fand er nicht) und er dem Geschädigten nicht glaubte, dass dieser kein Geld in der Wohnung hatte, wurde er derart wütend, dass er mehrfach auf den Brustkorb des am Boden liegenden Geschädigten sprang. Der Angeklagte verließ sodann die Wohnung des Geschädigten, ohne etwas mitzunehmen. Der Geschädigte verstarb etwa eine halbe Stunde später an den Folgen der in der zweiten Tat Phase zugefügten Verletzungen. Es war sowohl die Verfahrens- als auch die Sachrüge zu prüfen. Revisionsanträge waren auszuformulieren.

Bei den obigen Klausurprotokoll handelt es sich um das Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur vom November 2025 im zweiten Staatsexamen in Hessen. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

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