Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur zum 2. Staatsexamen – Niedersachsen vom Juli 2025

Prüfungsfach:  Öffentliches Recht

Gedächtnisprotokoll:

Bei der VA-Klausur handelte es sich um eine Klausur aus dem Namensrecht. Ein Mädchen im Grundschulalter hieß mit Vornamen Alexa. Es gibt den gleichnamigen Service von Amazon, mit dem man Befehle erteilen kann, wie z.B. „Alexa, mach Musik an.“ Aus diesem Grund erteilten die Menschen in Alexas Umfeld (Erwachsene und Kinder) ihr auch ständig Befehle und lachten sie aus. Aus diesem Grund war sie mittlerweile äußerst verstört und wollte nicht mehr aus dem Haus gehen. Alexas Eltern wollten daher, dass ihrer Tochter ein zweiter Vorname angefügt wird (Waltraud oder so ähnlich), mit dem sie sich in Zukunft vorstellen soll. Sie stellten einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Behörde, dieser wurde jedoch abgewiesen. Einer der zuständigen Sachbearbeiter ist ein Verwandter (ich glaube Onkel) von Alexa und hängt sehr an dem Namen „Alexa“, weil seine Mutter(?) auch so hieß und war schon bei Familiengesprächen gegen eine Namensänderung. Die Eltern befürchten, dass er den Antrag nur deswegen zurückgewiesen hat. Nun wollten sie klagen. Erstens wollten sie die Namensänderung herbeiführen. Zweitens wollen sie sichergehen, dass der Onkel in Zukunft nicht mehr bei einer Namensänderung von Alexa die Entscheidung verfassen darf. Die relevanten Vorschriften aus dem Namensrecht waren in der Klausur abgedruckt.

Bei den obigen Klausurprotokoll handelt es sich um das Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur vom Juli 2025 im zweiten Staatsexamen in Niedersachsen. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Leave a Reply