Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur zum 1. Staatsexamen – Bayern vom März 2020

Bei dem nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur vom März 2020 im ersten Staatsexamen in Bayern. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsfach:  Strafrecht

Gedächnisprotokoll:

Der Klausursachverhalt handelte im Wesentlichen von 2 Widersachern.
Der erste Problemkreis drehte sich um Brandstiftungsdelikte, nachdem der eine seinem Konkurrenten das Haus „anzünden“ wollte. Dabei ergeben sich aber kleinere Probleme bzgl. des vorgestellten und tatsächlichen Kausalverlaufs.
Nunmehr möchte die andere Person aus Angst um sein Leben den Brandstifter töten (durch Messerstiche). Dabei handelt er nicht alleine, sondern bedient sich einer weiteren Person. Insofern ergeben sich klassische Probleme bzgl. der Abgrenzung von Mittäterschaft und Teilnahme. Diese Probleme ergeben sich innerhalb einer Versuchskonstellation, da der tödliche Angriff zunächst als erfolgreich erscheint, das Opfer sich aber dennoch wieder „aufrappelt“. Dabei ergeben sich Probleme im Verhältnis zwischen Versuch und Rücktritt.
Ein dritter, kleinerer Tatkomplex behandelt eine recht simple Variante eines Erlaubnistatbestandsirrtums und dessen Rechtsfolgen.
Der StPO-Teil bestand – inhaltlich anknüpfend an den StGB Sachverhalt – aus der klassischen Problematik eines Beweisverwertungsverbotes.
Insofern handelte es sich um eine relativ einfache und eher typische Klausur aus dem Strafrecht.

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