Prüfungsfach: Strafrecht
Gedächtnisprotokoll:
A & B betreiben ein Dojo. Als C ebenfalls eines in der direkten Nachbarschaft eröffnet, steht es schlecht um deren Finanzlage. Sie beklagen sich darüber bei Kunden D. Dabei bekommen A und B eine Idee: Sie wollen mithilfe des D bei C einbrechen und dessen Tresor knacken und so die Tageseinnahmen stehlen. D erklärt sich bereit mitzumachen, Möchte jedoch keinen Teil der Beute (alles soll dem Dojo das A & B zugutekommen) sowie keine große Aufgabe übernehmen. Daraufhin setzen Sie den Plan in die Tat um: während den Öffnungszeiten betreten A & B das Dojo des C und verstecken sich im Bereich der Mitarbeiter bis zum Ladenschluss und beginnen dann allein nachts mit der Bohrung derjenigen Wand, hinter welche sich der Tresor befindet. D steht draußen schmiere, wie abgemacht als A & B circa die Hälfte der Wand durchbohrt hatten bekam D Gewissensbisse und schlug Fehlalarm. Aus Angst vor Sicherheitskräften flüchteten A und B mit D vom Dojo des C unerkannt. Nachdem A und B jedoch von dem Fehlalarm erfuhren, wollten Sie sich an D rächen. Sie lauerten ihm auf, A schlug ihn nieder und B tätowierte ihm Beleidigungen mit einer spitzen und professionellen Nadel auf das Gesicht.
Bei den obigen Klausurprotokoll handelt es sich um das Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur vom März 2026 im ersten Staatsexamen im Saarland. Das Protokoll stammt aus dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.
Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

